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27-Jähriger vor Gericht

Prozess um Diebstahl von Udo Lindenbergs Porsche: Ermittler nennt seltsame Details

Der Angeklagte sitzt in der Berufungsverhandlung um den Diebstahl des Porsches von Udo Lindenberg im Gerichtssaal.

Hamburg. Fast zwei Jahre nach dem Diebstahl des Porsches von Udo Lindenberg (75) hat am Freitag der Berufungsprozess gegen einen der mutmaßlichen Täter am Landgericht Hamburg begonnen. Das Amtsgericht St. Georg hatte den 27-Jährigen am 6. Oktober vergangenen Jahres vom Vorwurf des Diebstahls oder der Hehlerei in diesem Fall freigesprochen. Wegen gemeinschaftlichen Diebstahls von drei anderen Autos hatte ihn das Gericht jedoch zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Beschuldigte hatten Berufung eingelegt.

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Die Polizei hatte den Sportwagen des Rockmusikers drei Tage nach dem Diebstahl vom 22. Juni 2020 in einer Garage in Ahrensburg in Schleswig-Holstein sichergestellt. Einer Zeugin war der Wagen neben ihrem Stellplatz aufgefallen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Porsche 911 R, von dem nur 991 Exemplare gebaut wurden.

Anonymer Hinweis auf Verdächtigen

Die Lackierung von Lindenbergs Porsche - schwarz mit roten Streifen - hätten überhaupt nur drei Wagen, sagte der damalige Ermittlungsführer am Freitag als Zeuge vor Gericht aus.

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Der 32-jährige Beamte berichtete von mehreren besonderen Details des Falls. Die Diebe hätten den Porsche offensichtlich mit einem Original-Zweitschlüssel gefahren. Zur Tatzeit habe das Tor der Hotelgarage offengestanden. Die Videoüberwachung sei kaputt gewesen, was das Hotel aber erst später bemerkt habe. Nach der Tat habe sich ein anonymer Anrufer bei der Polizei gemeldet und gesagt, dass der Porsche durch Ahrensburg gefahren sei und er den Fahrer kenne. Aus Angst vor dessen Familie müsse er aber anonym bleiben.

RND/dpa

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