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Trotz Schlammschlacht: Woody Allen wünscht sich Kontakt zu Adoptivtochter

  • In seiner am Samstag erschienenen Autobiografie betont US-Regisseur Woody Allen, dass er sehr traurig sei, seine Adoptivtochter nicht aufwachsen gesehen zu haben.
  • Woody sagt, er würde sie “mit offenen Armen empfangen”.
  • Die heute 34-Jährige wirft ihm hingegen seit den 90er Jahren sexuellen Missbrauch vor.
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New York. Trotz einer jahrzehntelangen Schlammschlacht um Missbrauchsvorwürfe wünscht sich Regisseur Woody Allen (84) sehnlichst wieder Kontakt zu seiner Adoptivtochter Dylan Farrow (34). "Dass ich Dylan nicht aufwachsen sehen durfte, gehört zu den traurigsten Dingen meines Lebens", schreibt Allen in seiner am Samstag als gebundene Ausgabe im Rowohlt-Verlag erschienenen Autobiografie "Ganz nebenbei". Seine Ehefrau Soon-Yi und er "würden Dylan mit offenen Armen empfangen, wenn sie doch einmal Kontakt zu uns aufnehmen sollte".

Dylan Farrow, die Allen gemeinsam mit seiner früheren Partnerin, der Schauspielerin Mia Farrow, adoptiert hatte, wirft Allen seit den frühen 90er Jahren sexuellen Missbrauch vor. Seitdem haben sich die beiden nicht mehr gesehen. Allen hat die Vorwürfe stets abgestritten und verwendet auch in der Autobiografie viele Seiten darauf, seine Position zu verteidigen. Der Regisseur hat in seiner jahrzehntelangen Karriere mit Filmen wie "Der Stadtneurotiker" und "Midnight in Paris" Erfolge gefeiert und zahlreiche Auszeichnungen eingesammelt. In jüngster Zeit hatten sich aber aufgrund der Missbrauchsvorwürfe immer mehr Kollegen von ihm abgewandt.

RND/dpa

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