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  • Tod von Prinz Philip: So trauern Royals, Staatsoberhäupter und Politiker auf der ganzen Welt

Weltweite Trauer um Prinz Philip: „Die Stärke und Stütze der Queen“

  • Prinz Philip ist am Freitag im Alter von 99 Jahren gestorben, die Welt trauert um den Gatten von Königin Elisabeth II..
  • Mitglieder der britischen Königsfamilie, aber auch Royals aus ganz Europa und Staatsoberhäupter aus aller Welt nehmen Abschied.
  • Die Reaktionen im Überblick.
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London. Mit großer Trauer ist in Großbritannien und rund um die Welt die Nachricht vom Tod von Prinz Philip aufgenommen worden. Die BBC unterbrach am Freitag ihr Programm und sendete die Nationalhymne, „God Save the Queen“. Der Ehemann der von Königin Elizabeth II. starb im Alter von 99 Jahren. Die Reaktionen auf den Tod von Prinz Philip im Überblick.

Der Sohn von Prinz Philip, Prinz Charles, ließ gemeinsam mit seiner Frau Camilla über ihren offiziellen Instagram-Account dieselbe Nachricht zum Tod seines Vaters verbreiten, wie sie auch schon vom britischen Königshaus mitgeteilt wurde. „In tiefer Trauer hat Ihre Majestät, die Königin, den Tod ihres geliebten Mannes, Seiner Königlichen Hoheit, des Prinzen Philip, Herzog von Edinburgh, verkündet“, heißt es dort identisch. Auch Prinz William und Herzogin Kate teilten die Nachricht des Kensington-Palastes auf ihren offiziellen Social-Media-Accounts.

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Beileidsbekundungen kommen auch von anderen europäischen Königshäusern: Das norwegische Königshaus hat der britischen Königin Elizabeth II. und ihren Angehörigen sein Beileid zum Tod von Prinz Philip ausgedrückt. Die Familie von Norwegens König Harald (84) habe die Botschaft mit großer Trauer erhalten, dass der Ehemann der Queen im Alter von 99 Jahren gestorben sei, teilte der Osloer Hof am Freitag mit. Man sei in Gedanken bei der Königin und ihrer Familie, erklärte Harald. „Unser Beileid gilt auch dem britischen Volk.“ Wie aus einer Mitteilung des Königshauses hervorging, sollten die Flaggen am Schlossbalkon in Oslo sowohl am Freitag als auch am Tag der Beerdigung auf halbmast gesetzt werden.

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Tod von Prinz Philip versetzt Großbritannien in Trauer: „Niemand kennt die Queen ohne ihn“
5:48 min
Prinz Philip ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Im Video spricht Korrespondentin Katrin Pribyl über den Tod des Ehemanns von Queen Elizabeth II.  © RND
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Schwedischer König: „Prinz Philip ist ein guter Freund gewesen“

„Prinz Philip ist über viele Jahre ein guter Freund unserer Familie gewesen, eine Freundschaft, die wir sehr geschätzt haben“, erklärte Schwedens König Carl XVI. Gustaf (74) am Freitag in einer Stellungnahme. Philips Einsatz für sein Land sei ein Vorbild für alle. „Wir sprechen Ihrer Majestät der Königin, der königlichen Familie und der Bevölkerung Großbritanniens unser Beileid aus.“ Prinz Philip, der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II., ist im Alter von 99 Jahren gestorben, wie der Buckingham-Palast am Freitag in London mitteilte.

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Der monegassische Fürst Prinz Albert II. (63) hat den Briten und ihrer Königsfamilie zum Tod von Prinz Philip kondoliert. Er wollen sein aufrichtiges Beileid und sein tiefes Mitgefühl für den Verlust ausdrücken, hieß es in einem Schreiben des Palastes vom Freitag. Diese Worte habe der Fürst von Monaco am Nachmittag an die britische Königin Elizabeth II. gerichtet. Die Nachricht habe Prinz Albert II. sehr traurig gestimmt. Auch seine Familie sende von Herzen Gedanken und Gebete.

Premierminister Boris Johnson: „Große Trauer“

Der britische Premierminister Boris Johnson würdigte Prinz Philip, als wichtigen Lenker des britischen Königshauses und der Monarchie. Auch dank ihm sei das Königshaus „eine Institution, die unbestreitbar bedeutsam für das Gleichgewicht und das Glück unseres nationalen Lebens bleibt“, sagte Johnson in einer Ansprache vor dem Regierungssitz Downing Street. Philip sei seiner Zeit weit voraus gewesen, beispielsweise in seinem Engagement für die Umwelt. Vor allem hob Johnson die Rolle des Herzogs von Edinburgh als Wegbegleiter der 94 Jahre alten Queen hervor. Er sei „nicht nur als Gemahl an ihrer Seite an jedem Tag ihrer Regentschaft, sondern als Ehemann mehr als 70 Jahre lang ihre Stärke und Stütze“ gewesen, so Johnson.

US-Präsident Joe Biden hat nach dem Tod von Prinz Philip der Queen, ihrer Familie und dem britischen Volk sein Beileid ausgedrückt. Der Prinzgemahl habe im Laufe seines Lebens erlebt, wie sich die Welt dramatisch verändert habe, hieß es am Freitag in einer schriftlichen Stellungnahme Bidens. Prinz Philip habe sein Leben den Menschen im Vereinigten Königreich gewidmet. Sein Erbe werde nicht nur durch seine Familie weiterleben, sondern auch durch die vielen wohltätigen Zwecke, für die er sich eingesetzt habe. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und seine Ehefrau, die frühere Außenministerin Hillary Clinton, würdigten ebenfalls den Einsatz von Prinz Philip und sprachen der Queen, der Königlichen Familie und dem britischen Volk ihr Mitgefühl aus. Sie erklärten: „Wir haben über die Jahre jede Gelegenheit genossen, ihn zu treffen, und werden immer tief dankbar sein für die Freundlichkeit, die er uns entgegengebracht hat.“

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Weltweite Trauer um Prinz Philip: So kondolieren die Staatschefs
2:22 min
Staats- und Regierungschefs haben am Freitag ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht. Am frühen Nachmittag trat Premier Boris Johnson vor die Presse.  © Reuters

Merkel kondoliert der royalen Familien

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Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach dem Tod von Prinz Philip der Queen und ihrer Familie kondoliert. „Der Tod von Prinz Philip erfüllt mich mit großer Trauer“, erklärte Merkel laut einem Tweet der stellvertretenden Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Freitag. „Seine Freundschaft zu Deutschland, seine Geradlinigkeit und sein Pflichtbewusstsein bleiben unvergessen.“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrte Prinzen Philip als Versöhner von Großbritannien und Deutschland. „Wir Deutsche trauern um eine gewinnende Persönlichkeit, die einen wichtigen Beitrag zur Versöhnung unserer Nationen nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges geleistet hat“, teilte das deutsche Staatsoberhaupt am Freitag mit.

Auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sprach den Royals und dem britischen Volk „an diesem sehr traurigen Tag“ ihr Mitgefühl aus.

Der deutsche Botschafter in London, Andreas Michaelis, schrieb auf Twitter: „Es ist ein großes Privileg, dass er uns bei so vielen Gelegenheiten in Deutschland besucht und uns geholfen hat, eine sehr enge Partnerschaft zwischen Großbritannien und Deutschland aufzubauen“. Der Ehemann von Königin Elizabeth II. werde sehr vermisst werden. Seine Gedanken seien bei der Queen und ihrer Familie, so der Botschafter. Der Herzog von Edinburgh war am Freitag mit 99 Jahren auf Schloss Windsor gestorben.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das „vorbildhafte Leben“ des gestorbenen britischen Prinzen Philip gewürdigt. Dieses sei von „Tapferkeit, Pflichtbewusstsein und Engagement für die Jugend und die Umwelt geprägt“ gewesen, schrieb Macron am Freitag auf Englisch bei Twitter. Er spreche Königin Elizabeth II., der britischen Königsfamilie und dem britischen Volk sein aufrichtiges Beileid aus.

Auch Israels Staatspräsident Reuven Rivlin sprach sein Mitgefühl aus. „Mein tiefstes Beileid und meine aufrichtige Anteilnahme der Königin Elizabeth II., dem Prinzen von Wales, der königlichen Familie und dem britischen Volk“, schrieb Rivlin bei Twitter. „Möge seine Erinnerung ein Segen sein.“ Regierungschef Benjamin Netanjahu kondolierte ebenfalls. „Prinz Philip war der vollendete Staatsdiener und wird in Israel und auf der ganzen Welt sehr vermisst werden.“

Ägyptens Präsident Al-Sisi hat der britischen Königsfamilie nach dem Tod von Prinz Philip ebenfalls sein Beileid ausgesprochen. Al-Sisi trauere um den Ehemann von Königin Elizabeth II., wie sein Sprecher am Freitag mitteilte. Der Präsident habe der Königin eine persönlichen Beileidsbotschaft geschickt.

UN-Generalsekretär António Guterres hat sich traurig über den Tod des britischen Prinzen Philip geäußert. „Als königlicher Gemahl unterstützte der Herzog von Edinburgh die Königin über 60 Jahre lang in ihren Pflichten als Souverän. Er war bekannt für sein Engagement für wohltätige Zwecke als Förderer von rund 800 Organisationen, insbesondere solchen, die sich auf Umwelt, Industrie, Sport und Bildung konzentrieren“, teilten die Vereinten Nationen (UN) am Freitag in New York mit.

RND/dpa/goe

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