Tochter und Ex-Frau von Rudi Assauer schließen Vergleich

  • Die Fehde mehrer Frauen nach dem Tod von Rudi Assauer scheint beigelegt.
  • Assauers älteste Tochter, seine Sekretärin und Assauers Ex-Frau einigten sich am Mittwoch vor Gericht.
  • Britta Assauer muss demnach mehrere Facebook-Posts entfernen.
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Mönchengladbach. Die Fehde mehrerer Frauen nach dem Tod von Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer scheint teilweise beigelegt. Die älteste Tochter Assauers, Bettina Michel, und Assauers ehemalige Sekretärin Sabine Söldner einigten sich am Mittwoch vor dem Landgericht Mönchengladbach mit Assauers Ex-Frau Britta auf einen Vergleich (Az.: 12 O 467/19).

Demzufolge verzichtet die 55-jährige Britta Assauer künftig darauf, bestimmte Vorwürfe gegen die Ex-Sekretärin zu wiederholen. Britta Assauer hat bis zum 1. März Zeit, die umstrittenen Einträge auch aus ihrem Facebook-Account zu entfernen.

“Vergleich kommt einem Sieg gleich”

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Falls sie das nicht macht, drohen ihr ein Ordnungsgeld von bis zu 250 000 Euro oder bis zu sechs Monate Ordnungshaft. Dirk Giesen, der Anwalt der beiden Klägerinnen, zeigte sich sehr zufrieden: "Der Vergleich kommt einem Sieg gleich." Die meisten Behauptungen, die man angefochten habe, dürften nun nicht wiederholt werden.

Britta Assauer versprach, künftig auf weitere ähnliche Vorwürfe zu verzichten. "Aber Rudi und ich kennen die Wahrheit und die wird irgendwann ans Licht kommen", sagte sie nach der Verhandlung.

Michael ist Haupterbin

Bettina Michel ist die Haupterbin von Rudi Assauer. In ihrem Haus in Herten war der Ex-Schalke-Manager im Februar 2019 im Alter von 74 Jahren gestorben. Die gegenseitigen Unterlassungsklagen der Geschwister Katy und Bettina Assauer wurden dagegen am Mittwoch nicht wie geplant verhandelt. Die Anwältin von Katy Assauer war kurzfristig erkrankt.

RND/dpa

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