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TV-Koch Tim Mälzer wird 50: Fünf Dinge, die Sie noch nicht über ihn wussten

  • Am Freitag feiert Fernsehkoch Tim Mälzer („Kitchen Impossible“) seinen 50. Geburtstag.
  • Auch wenn der selbsternannte „Küchenbulle“ bereits seit über 30 Jahren am Herd steht, gibt es ein paar Dinge, die nicht jeder weiß.
  • Oder hätten Sie etwa vermutet, dass sein Hühnerfrikassee wochenlang für heftige Kontroversen sorgte?
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Er ist definitiv kein Mann der leisen Töne: Wenn Fernsehkoch Tim Mälzer („Kitchen Impossible“) an diesem Freitag seinen 50. Geburtstag feiert, soll das gefälligst auch jeder mitbekommen. Da er auf eine Riesenjubiläumssause coronabedingt verzichten muss, trommelt er seit Tagen in den sozialen Netzwerken für eine sogenannte „Bad Ass Birthday“-Party.

Zusammen mit Fans und Freunden veranstaltet der selbsternannte „Küchenbulle“ um 19 Uhr ein virtuelles Kochevent. Die Zutaten für das Menü konnte man sich vorab als Box nach Hause bestellen – auf so eine Idee muss man erst mal kommen. Aber auch sonst weiß der gebürtige Elmshorner immer wieder zu überraschen. Hier fünf Dinge, die Sie vielleicht noch nicht über Tim Mälzer wussten:

1. Berufswunsch: Hoteldirektor

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Ursprünglich wollte Mälzer nicht Koch, sondern Hoteldirektor werden. Als Jugendlicher hatte er ein nicht sonderlich gutes Verhältnis zu seiner Mutter und zog bereits vor dem Abitur von zu Hause aus, wie er im Podcast „Frisch an die Arbeit“ verriet. Doch Wäsche waschen und Putzen waren nicht seine Lieblingsaufgaben in seinen eigenen vier Wänden. Daher entschloss er sich, Chef eines Hotels werden zu wollen. „Ich dachte, als Hoteldirektor wohnst du im Hotel, verdienst anständiges Geld, hast einen Roomservice, der dir das Bett macht und das Essen bringt“, erzählte er im Podcast. Da man aber keine Ausbildung zum Direktor machen konnte, entschied er sich zunächst für eine Ausbildung zum Koch. Der Rest ist Geschichte...

2. In der Küche wurde er gemobbt

Nach seiner Ausbildung zum Koch in Hamburg arbeitete Mälzer mit Anfang 20 in einem Londoner Restaurant. Dort herrschte allerdings ein rauer Umgangston, wie er der „Zeit“ verriet. So wurden er und seine Kollegen regelmäßig von ihrem Vorgesetzten angeschrien, erniedrigt und gemobbt. „Ich war Zielscheibe Nummer eins“, sagte er der „Zeit“. Damals kündigte er und wollte den Job als Koch schon an den Nagel hängen. Da er aber in London bleiben wollte, heuerte er erneut in einem Restaurant an – und hatte Glück: Sein neuer Vorgesetzter brachte ihm bei, wie man mit Leidenschaft arbeitet: „Da habe ich erst gemerkt, was Kochen sein kann: etwas Verbindendes, Emotionales.“

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3. Er kann sich keine Texte merken

Vor einem Jahr lief an zwei Abenden das Spielformat „Alles auf Freundschaft – Die Mälzer & Sasha-Show“ (RTL), in der Mälzer mit seinem Kumpel, dem Sänger Sasha, gegen beste Freunde antrat. Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) verriet Mälzer damals, dass er und Sasha nur bei spontanen Dialogen gut seien: „Wir sind nicht mit geschriebenen Witzen lustig. Manchmal liegt der gute Humor auch in den Kleinigkeiten des Alltags und nicht in der gescripteten Punchline. Sasha kann wenigstens noch schauspielern und sich Texte gut merken, aber da bin ich katastrophal.“ Das würde auch erklären, warum Mälzer in seinen Sendungen immer so schnell und viel redet. Weil er sich keine vorgefertigten Texte merken kann.

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4. Hühnerfrikassee-Kontroverse

Wenn über seine Restaurants geschrieben wird, werden meist nur die „Bullerei“ und „Die Gute Botschaft“ in Hamburg erwähnt. Seit 2019 ist Mälzer allerdings auch am „Überland“ in Braunschweig beteiligt, bei dem er für das Küchen- und Speisenkonzept verantwortlich ist. Das Restaurant am Hauptbahnhof verfügt über eine Rooftop-Bar im 19. Stockwerk und ist nicht nur bei den Führungskräften eines ortsansässigen Autobauers sehr beliebt. Im Vorfeld sorgten allerdings die gehobenen Preise wie 19,50 Euro für ein Hühnerfrikassee für wochenlange, kontroverse Diskussionen, wie unter anderem „news38.de“ berichtete. Mittlerweile haben sich die Wogen allerdings wieder geglättet, und das Frikassee wurde von der Speisekarte genommen.

5. Er hatte einen Burn-out

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Im Jahr 2006 gehörte Mälzer zu den erfolgreichsten TV-Köchen. Nach eigenen Angaben habe er damals rund 500 Sendungen in zwei Jahren gedreht. Doch irgendwann wuchs ihm der Stress über den Kopf, er begann zu trinken und brach zusammen, wie er 2019 in der „Vox“-Sendung „Der Vertretungslehrer“ berichtete. „Burn-out heißt, du hast einen an der Klatsche. Geistig, körperlich“, sagte er in der Doku. Er habe damals den Boden unter den Füßen verloren, weil er sich in der Fernsehbranche nicht auskannte. Mälzer verbrachte sechs Wochen in einer Schweizer Klinik und hörte mit dem Trinken auf. Sein Fazit in der Sendung: „Ich habe gelernt, dass ich mich nicht zu sehr eingrenzen darf und ein Fundament brauche. Das kann ich nur haben, wenn ich an das, was ich tue, glaube.“



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