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“The Masked Singer”-Kandidat Angelo Kelly über seinen Ausstieg: “In solchen Zeiten muss man bei seiner Familie sein”

  • In der dritten Show von “The Masked Singer” (Pro7) verkündete Sänger Angelo Kelly seinen freiwilligen Ausstieg.
  • Im exklusiven RND-Interview spricht der beliebte Künstler über die Gründe und über seine Zeit bei der verrückten Musikshow.
  • “Ich finde, gerade in solchen Zeiten muss man bei seiner Familie sein”, sagt Kelly.
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Sie haben sich aufgrund der aktuellen Lage entschieden, freiwillig auszusteigen.

Ich bin schon seit letzter Woche wieder in Irland. Hier wohne ich mit meiner Familie seit acht Jahren auf dem Land. Ich bin es gewohnt, für eine längere Tour nach Deutschland rüberzukommen. Oder auch wöchentlich, wie es für diese Show gewesen wäre. Man weiß ja nie, wie weit man kommt. Das ist natürlich für mich eine andere Situation, was die Anreise angeht. Ich vermute, dass die anderen Teilnehmer eher aus Deutschland kommen.

Vor allem, weil man auf lange Reisen während der Corona-Krise verzichten soll.

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Richtig. Bei der ersten Sendung war das Thema noch überhaupt nicht so präsent, weil man das eher mit China verbunden hatte. Bei der zweiten Sendung wurde es schon ein großes Thema, und es wurden bereits viele Maßnahmen getroffen. Es gab kein Publikum, nur die nötigsten Mitarbeiter, Mindestabstände einhalten und so weiter. Aber ich habe für mich gemerkt, wie sich die Welt gerade verändert und wie ich jetzt das Problem hätte, hin- und herreisen zu müssen. Für mich war es keine Option, die nächsten vier Wochen in Deutschland zu bleiben. Ich finde, gerade in solchen Zeiten muss man bei seiner Familie sein und jetzt jede Woche diese Reise zu machen, wo man so viele Kontaktpunkte nicht vermeiden kann, kam für mich nicht in Frage.

Wie schwierig ist es, in so einem aufwendigen Kostüm wie der Kakerlake zu performen?

Mein Kostüm war echt schwer. Man hat viel geprobt und viel Zeit in diesem Kostüm verbracht. Es war ja nicht nur ein Tag, sondern mehrere. Bei mir war der größte Punkt tatsächlich die Wärme. Unter meinem Mantel hatte ich ganz viele Sachen übereinander angehabt. Im Studio dachte ich oft, dass ich gleich umkippe, weil ich keine Luft mehr kriege. (lacht) Aber wir in der Showbranche mögen Herausforderungen und möchten bis an unsere Grenzen gebracht werden. Das motiviert einen eher noch mehr, und man kämpft sich so durch.

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Haben Sie lange gezögert, als Sie für die Show angefragt wurden?

Ich habe selber angefragt, ob ich mitmachen kann. (lacht) Für solche Formate werde ich normalerweise nicht gefragt, weil man von mir weiß, dass ich eigentlich nur Tourneen mache und meine Platten rausbringe. Aber das ist eine sehr hochwertige Show, und es geht auch um Musik. Ich war ein großer Fan von der ersten Staffel. Es hat mir so viel Spaß gemacht, mich in eine Kakerlake zu verwandeln, weil es wirklich anders ist als ich. Die Songauswahl war eher Hip-Hop und Rap.

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Trotzdem haben sehr viele Fans Ihre Stimme erkannt.

Es ist mir tatsächlich nicht so gut gelungen, mich zu verstecken. Aber auf der anderen Seite ist das vielleicht auch ein Kompliment, dass ich einen Wiedererkennungswert in der Stimme habe.

Unter diesem Kostüm verbarg sich Sänger Angelo Kelly. © Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa

Apropos Stimme, haben Sie bei den anderen Maskierten jemanden an der Stimme erkannt?

Beim Drachen bin ich mir seit der ersten Sendung ziemlich sicher, wer es ist. Ich glaube, das ist ein guter Freund von mir. Jetzt, wo ich raus bin, kann ich ihn so richtig mit Whatsapp-Nachrichten nerven und er darf nichts sagen. (lacht) Aber ich werde ihm auch die Daumen drücken und hoffe, dass er die Show gewinnt.

Und wer könnte das Faultier sein?

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Stefan Raab sehe ich nicht beim Faultier, weil das sehr kontrolliert und beherrscht klingt. Das passt nicht so zum Stefan. Ich dachte die ganze Zeit, dass es Sasha ist. Aber seit gestern habe ich das Gefühl, dass es Giovanni Zarrella sein könnte. Ich bin sehr gespannt, wer es wirklich ist.

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