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„Tatort“-Schauspieler Ulrich Tukur geht gern auf Friedhöfe – und hat dafür viele Gründe

  • „Tatort“-Darsteller Ulrich Tukur geht gern auf Friedhöfe.
  • Sie seien ein guter Ort zum Trauern, er besuche dort auch alte Freunde.
  • Doch mit dem Gedanken an den eigenen Tod hat sich der Schauspieler noch nicht angefreundet.
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Berlin. Der Schauspieler Ulrich Tukur ist gern auf Friedhöfen – kann sich aber mit dem Gedanken an den eigenen Tod nicht anfreunden. „Ich bin noch nicht so reif und ausgegoren, dass ich dem Tod ohne Not entgegen sehe“, sagte der 63 Jahre alte „Tatort“-Darsteller der „Augsburger Allgemeinen“ am Dienstag. „Vorm Sterben habe ich den größten Respekt, denn das ist in der Regel keine sehr gemütliche Erfahrung. Die Aussicht, dass danach das große Nichts stünde, finde ich äußerst beunruhigend.“

Seiner Ansicht nach ist es wichtig, einen Ort zum Trauern zu haben. „Ich gehe gerne auf Friedhöfe, die Generation vor mir ist ja mit wenigen Ausnahmen schon verschwunden. Auch einige meiner Freunde sind viel zu früh verstorben“, so der Schauspieler. „Frank Jürgen Krüger beispielsweise, der Gitarrist von Ideal, mit dem ich meine erste Schallplatte aufnahm und dem ich in Freundschaft verbunden blieb.“ Er habe ein wirklich schönes Grab auf dem Waldfriedhof Heerstraße in der Nähe des Olympiastadions in Berlin. „Da gehe ich gerne hin und unterhalte mich mit ihm“, sagte Tukur.

RND/dpa

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