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„Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis entdeckt ihre griechische Seite

  • TV-Moderatorin Linda Zervakis ist in Deutschland geboren, bemerkt aber zunehmen, dass sich ihre griechische Seite durchsetzt.
  • Als eine Mischung aus „griechischer Gelassenheit und griechischer Explosion“ beschreibt sie ihr Gemüt.
  • Zwei Staatsbürgerschaften zu haben und sich an zwei Orten heimisch zu fühlen, sei eine Bereicherung, sagt sie.
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Je älter Tagesschau-Moderatorin Linda Zervakis wird, desto mehr entdeckt sie die griechische Seite in sich. In ihrem zweiten Buch „Etsikietsi – Auf der Suche nach meinen Wurzeln“ betreibt die 45-Jährige deshalb Stammbaumforschung und beschreibt eine Reise zusammen mit ihrer griechischen Mutter in deren Heimatdorf. Als sie auf der Hochzeit eines Cousins die Schrittfolge der Tänze nicht kannte, dachte sie: „Du bist ja eine tolle Griechin“, erzählte sie der „Leipziger Volkszeitung“.

Während der Reise und des Buchschreibens habe sie sich die Frage gestellt, ob sie sich entscheiden müsse, ob sie Deutsche oder Griechin sein wolle. „Meine griechische Seite im Schlummermodus macht sich bemerkbar“, sagt Zervakis. Da ihre Freunde und ihre Sprache aber deutsch seien – immerhin wurde sie in Deutschland geboren, sei es wichtig, „ein gutes Miteinander unterschiedlicher Kulturen“ zu schaffen.

Zwei Staatsbürgerschaften sind für Linda Zervakis eine „Bereicherung“

„Selbst wenn man zwei Pässe hat und Zervakis statt Müller-Schmidt heißt, kann man sich hier in Deutschland wohlfühlen, aber auch in Griechenland“. Sie finde es nicht schlimm, sich nicht für ein Land als Heimat entscheiden zu können. „Ich sehe es als Bereicherung.“

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In dem Interview spricht sie auch über die griechische Seite in sich. Ihre Persönlichkeit, so die „Tagesschau“-Sprecherin, sei ein Mix aus „griechischer Gelassenheit und griechischer Explosion“. Am Flughafen würde sie ihre Freundinnen in den Wahnsinn treiben, wenn sie erst Last-Minute erscheine. „Beim Autofahren hingegen kann ich mich dagegen richtig schön aufregen“, sagt sie.

RND/msk

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