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Streit im dänischen Königreich: Prinzessinnen Mary und Marie können sich nicht leiden

  • Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich – doch mögen tun sie sich offenbar nicht.
  • Zwischen den „Eisprinzessinnen“ Mary und Marie von Dänemark soll Streit herrschen.
  • Auch die Königinnensöhne Joachim und Frederik sollen sich entfremden, wie es schon bei den britischen Prinzen William und Harry wegen ihrer Frauen passiert sein soll.
André Anwar
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Kopenhagen/Stockholm. „War das jetzt Prinzessin Mary oder doch Prinzessin Marie?“ Die Untertanen in Kopenhagen verwechseln die beiden Prinzessinnen häufig, wenn sie denn mal irgendwo gemeinsam auftauchen. Die beiden sehen sich ausgesprochen ähnlich – die Ähnlichkeit gilt nicht nur, was den Namen betrifft.

Die beiden haben die gleiche zierliche Statur und das gleiche dunkelbraune Haar. Sie erinnern gelegentlich an lächelnde Porzellangesichter, und sie bevorzugen noch dazu den gleichen Kleidungsstil. Vor allem aber: Sie haben die beiden Söhne der dänischen Königin Margrethe II. geheiratet.

Von wegen Marie-Mary-Freundschaft

Die gebürtige Australierin Kronprinzessin Mary (48), die Dänemarks künftigen König Frederik 2000 kennenlernte und vier Jahre später heiratete, und die gebürtige Französin Marie (44), die 2002 dem jüngeren, einst als „Prinz des Nachtlebens“ bekannten, emotional wackligen Königinnensohn Joachim begegnete und nach vielem Hin und Her 2008 auch heiratete, sollen sich nicht ausstehen können. Das schreibt jedenfalls das dänische Klatschblatt „Se och Hör“.

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Als Marie – damals royaler Frischling – nach Kopenhagen kam, gingen die Untertanen von einer engen Marie-Mary-Freundschaft aus. Mancher sah den royalen Nachwuchs schon gemeinsam am Hofe spielen. Daraus scheint nichts zu werden.

Im Gegenteil: Schlechte Stimmung hat sich im Laufe der Jahre am Königshof zusammengebraut. Die Rede ist gar von einer „Eisfront“ zwischen der eher sachlich-nachdenklichen Professorentochter und Kronprinzessin Mary, die schnell Dänisch lernte, und der eher heißblütigen Werbeagenturbesitzertochter Prinzessin Marie, die sich immer noch sehr schwertut mit der skandinavischen Sprache. Bei Terminen lassen sie sich kaum mehr gemeinsam blicken.

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Marie soll an der „Eisfront“ schuld sein

Vor allem Marie soll an der „Eisfront“ schuld sein. Sie konnte sich angeblich lange nicht damit abfinden, nur die zweite Geige zu spielen. Sie soll mit ihren Anfeindungen gegenüber Mary einen Keil zwischen die früher unzertrennlichen Königinnensöhne Joachim und Frederik getrieben haben. Diese hätten sich voneinander entfernt, berichten dänische Medien genüsslich. Maries Eifersüchteleien und ihr Wetteifern um die Gunst der Königin waren der Beziehung der beiden offenbar abträglich.

Ein Dauerstreitpunkt sind die Geburtstage: So wurden Marys Geburtstage am 5. Februar mit mehr Pomp gefeiert als die von Marie nur einen Tag später am 6. Februar. Ihren 44. Geburtstag hat Kronprinzessin Mary mit vielen Freunden, aber ohne Marie verbracht.

Zudem hat Kronprinzessin Mary ein Repräsentationsmonopol in Bereichen, die ebenso Marie interessieren. Die Mode- und Designwelt mit illustren Veranstaltungen hat die Kronprinzessin ebenso für sich reserviert wie Auftritte mit Problemkindern.

Königin Margrethe lobt stets die zukünftige Königin Mary

Königin Margrethe lobt zudem stets die zukünftige Königin Mary und machte sie 2019 sogar zum sogenannten Reichsvorstand, der bei Verhinderung der Königin und des Kronprinzen die Staatsgeschäfte übernehmen darf. Von Marie redet die kettenrauchende Monarchin gar nicht mehr. Die tue inzwischen alles, um Mary aus dem Weg zu gehen, heißt es in der dänischen Presse.

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Zum Sommerschloss der Königin etwa, die dort gewöhnlich gern die ganze Familie vereint sieht, kommen Marie und Joachim entweder gar nicht mehr oder erst, wenn das Kronprinzenpaar wieder abgereist ist. Nach Joachims gefährlicher Hirnblutung Ende Juli 2020 besuchte der große Bruder Kronprinz Frederik ihn mit besten Genesungswünschen. Ehefrau Mary blieb derweil daheim. Die Corona-Pandemie musste als Begründung herhalten. Aber war dem wirklich so?

Kann die „Eisfront“ abtauen?

Vielleicht tut sich nun ein Weg auf, um die „Eisfront“ ein wenig abzutauen. Prinz Joachim, der noch immer rastlos nach einer Lebensaufgabe sucht, sollte nach einer ominösen militärischen Ausbildung in Frankreich Ende 2020 mit Marie zurück nach Kopenhagen kommen. Stattdessen hat er nun eine Anstellung als Militärattaché an der dänischen Botschaft in Paris bekommen, wo er laut „Ekstra Bladet“ kaum anderes zu tun hat, als die monatliche Apanage von 40.200 Euro am Monatsende in Empfang zu nehmen, so das Blatt. Nicht einmal Mietkosten in der königlich-dänischen Residenz in Paris fallen an. Die dänischen Untertanen sind über diese Bedingungen verstimmt.

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Die Königinnenmutter habe vermutlich ihre Beziehungen spielen lassen, damit Prinz Joachim den Botschaftsjob bekommt, unkt das halbe Land. Nun sind Joachim und Marie jedenfalls in Paris, dem Ort, den die Prinzessin so liebt – im Gegensatz zu Dänemark. Und vor allem: Sie ist ganz weit weg vom dänischen Hof und ihrer Rivalin Kronprinzessin Mary.

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