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Starkoch Christian Rach findet Corona-Proteste „absolut gefährlich“

  • Christian Rach hat kein Verständnis für die Anti-Corona-Proteste.
  • „Die Leute demonstrieren wegen der Einschränkung der Freiheit und haben keine Ahnung, was Freiheit bedeutet“, so der Starkoch.
  • Eine düstere Prognose zeichnet Rach für die Gastronomie.

Die Corona-Neuinfektionen schießen in die Höhe, die Politik reagiert mit verschärften Maßnahmen auf die Pandemie – und treibt wieder viele Corona-Skeptiker auf die Straße. Starkoch Christian Rach („Rach der Restauranttester“, RTL) hat wenig Verständnis für die Proteste und Verschwörungstheoretiker wie seinen Kollegen Attila Hildmann, wie er in einem Interview mit dem Onlineportal „Watson” erklärt. „Ich finde es absolut gefährlich, diese Dinge so zu machen“, so Rach gegenüber Watson. „Die Leute demonstrieren wegen der Einschränkung der Freiheit und haben keine Ahnung, was Freiheit bedeutet.“ In Anbetracht der Lage in Staaten wie etwa Weißrussland oder Hongkong sei dieses Verhalten eine Wohlstandsäußerung, die er als „unverantwortlich“ erachtet.

Rach: Die richtige Delle wird im nächsten Jahr kommen

Großes Verständnis hat Rach, der selbst seit Jahren kein Restaurant mehr betreibt, für die prekäre Lage, in der sich viele Unternehmer befinden, darunter seine ehemaligen Kollegen. Tim Mälzer zum Beispiel war im Mai bei einem TV-Auftritt in der Talkshow von Markus Lanz in Tränen ausgebrochen, als er über seine persönliche Zukunft und die der gesamten Gastronomie sprach. „Es ist ja völlig klar. Wenn ich 30, 40 Jahre gearbeitet, meinen Laden aufgebaut habe und dann aufgrund von Verordnungen und Umständen die Existenz wie Sand am Meer zerrinnt, da kann man nur weinen, traurig und hilflos sein." Es müsste sofort nach Lösungen gesucht werden.

Für Rach ist klar: Corona wird die Gastronomen noch härter treffen als jetzt. „Die richtige Delle wird im nächsten Jahr kommen“, sagt der 63-Jährige zu „Watson“. Durch den warmen Sommer hätten viele das Glück gehabt, ihre Gäste draußen bedienen zu können und somit Schließungen zu vermeiden. „Anfang 2021 werden sich die Probleme und die Existenzen im schwierigsten Verhältnis befinden. Ich befürchte, dass viele es da leider nicht schaffen und am Ende ihrer Kräfte sind“, so Rach.

rnd/hem

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