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Starkoch Tim Raue kritisiert Corona-Maßnahmen: „Halte ich für einen Fehler“

  • Die neuerliche Schließung der Restaurants hält Starkoch Tim Raue für einen Fehler.
  • Menschen würden sich stattdessen privat treffen, „und das in Räumen, die halt überhaupt gar kein Sicherheitskonzept haben“, so der 46-Jährige.
  • Raue kritisiert auch die aus seiner Sicht verbesserungswürdige Solidarität in Deutschland.
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Berlin. Starkoch Tim Raue (46) kritisiert die neuen, die Gastronomie betreffenden Corona-Maßnahmen. „Wir haben alles gemacht, wir haben alles mitgetragen, und jetzt wieder geschlossen zu werden, halte ich tatsächlich eher für einen Fehler, weil die Menschen sich privat treffen, und das in Räumen, die halt überhaupt gar kein Sicherheitskonzept haben“, sagte Raue im Podcast „Place to B“. Das merke er in seinem Umfeld, und „das merke ich natürlich auch, wenn wir Essen ausliefern – wie viele Portionen wir ausliefern und auf wen wir da treffen“, so Raue.

Der Sternekoch kritisiert auch ein Problem mit der Solidarität in Deutschland. „Da geht es darum, dass jeder demütig einen halben Schritt zurückgehen muss – etwas, das ich von meinem Großvater gelernt habe –, sich selbst mal nicht so wichtig nimmt, und das Entscheidende ist, dass wir als Gemeinschaft sehr gut funktionieren.“ Das würden die Deutschen schon besser machen als die Menschen in den meisten anderen Ländern. „Aber – da bin ich dann halt ganz derjenige, der’s immer verbessern möchte und noch besser machen möchte – wir können da durchaus zulegen“, sagte Raue in dem Podcast.

Bund und Länder hatten sich in dieser Woche darauf geeinigt, die Schließungen von Restaurants und Bars bis zum 20. Dezember zu verlängern. Allerdings gehen Bund und Länder davon aus, dass die Beschränkungen wegen weiterhin hoher Infektionszahlen noch bis Anfang Januar erforderlich sein werden. Dazu soll es vor Weihnachten eine Bewertung geben. Die finanzielle Unterstützung betroffener Betriebe soll fortgeführt werden.

RND/seb

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