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Sophia Loren für „Du hast das Leben vor dir“ ausgezeichnet: Sie will auch mit 86 Jahren noch weiterdrehen

  • Nach jahrelanger Pause war Schauspiellegende Sophia Loren wieder im Film „Du hast das Leben vor dir“ zu sehen.
  • Dafür bekommt sie nun in Rom den nationalen Filmpreis David als beste Hauptdarstellerin.
  • Die 86-Jährige freut sich sehr darüber - und denkt nicht ans Aufhören.
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Rom. Die italienische Kino-Legende Sophia Loren möchte trotz ihres Alters von 86 Jahren weiter Filme drehen, um glücklich zu sein. Die Oscar-Preisträgerin erhielt am Dienstagabend in Rom den nationalen Filmpreis David als beste Hauptdarstellerin in „Du hast das Leben vor dir“. „Ich weiß nicht, ob das mein letzter Film war“, sagte Loren bei der Preisgala in der italienischen Hauptstadt. Aber sie habe große Lust auf neue, immer noch bessere Filme. „Ich kann ohne das Kino nicht leben, absolut!“, sagte die Schauspielerin, die ein enges, langes Glitzerkleid trug.

„Du hast das Leben vor dir“ war der erste Spielfilm Lorens nach jahrelanger Pause. Sie tritt darin als Holocaust-Überlebende Rosa auf, die als Tagesmutter in der Hafenstadt Bari einen Straßenjungen aufnimmt. Das Werk war unter anderem im Internet auf Netflix erfolgreich. Ihr Sohn Edoardo Ponti führte Regie. Loren, die ihre Rede von einem Zettel ablas und beim Gehen gestützt werden musste, dankte ihrem Sohn und dem jungen Hauptdarsteller Ibrahima Gueye für die Zusammenarbeit. Sie habe vor rund 60 Jahren schon mal einen David erhalten. „Das Gefühl ist das gleiche, und sogar noch stärker“, schwärmte sie über den neuen Preis.

Regieauszeichnung für das Drama „Volevo nascondermi“

Die Regieauszeichnung für den besten Film ging bei der Gala, die wegen der Pandemie ohne größeres Publikum unter anderem in einem Theater in Rom stattfand, an das Drama „Volevo nascondermi“ (übersetzt: Ich wollte mich verstecken/„Hidden Away“) von Giorgio Diritti (61). Darin steht der psychisch angeschlagene Maler und Außenseiter Antonio Ligabue im Zentrum. Der Spielfilm gehörte zu den Wettbewerbsfilmen 2020 bei der Berlinale in Berlin.

RND/dpa

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