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Sohn von Harry und Meghan wird eins: So modern wächst Archie auf

  • Baby Archie feiert am Mittwoch seinen ersten Geburtstag – der Sohn von Herzogin Meghan und Prinz Harry führt ein Leben abseits des Trubels.
  • Zu verdanken hat er dies jedoch nicht nur seinen Eltern.
  • Lady Diana verschob zu ihren Lebzeiten bereits die Grenzen des Machbaren.
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Ein royaler Spross feiert Geburtstag: Archie Harrison, der Sohn von Prinz Harry und seiner Frau Meghan, wird am 6. Mai ein Jahr alt. Wie gefeiert wird? Darüber ist bislang nicht viel bekannt. Klar ist nur: Mit seinen Verwandten in England wird der Kleine wohl nicht feiern können. Prinz Harry und seine Frau wohnen seit Kurzem in Los Angeles und werden aufgrund der Corona-Pandemie sehr wahrscheinlich keinen Besuch aus England bekommen können. Möglicherweise werden die Glückwünsche ähnlich wie zuletzt anlässlich von Queen Elizabeths 94. Geburtstag ausgetauscht: mit einer Videoschalte.

Doch wie könnte eigentlich das Leben des royalen Nachwuchs aussehen? Bereits jetzt ist eindeutig, dass der Sohn von Prinz Harry und Herzogin Meghan moderner aufwachsen wird als sein Vater oder Großvater Prinz Charles. Möglich wurde das erst durch die Entschlossenheit von Prinzessin Diana.

Mehr Freiheiten für Archie

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Im März hatten Herzogin Meghan und Prinz Harry ihre royalen Pflichten aufgegeben. Harry ist aktuell auf Platz sechs der britischen Thronfolge (Archie auf Platz sieben) – wohl auch deshalb hat die Queen dem Wunsch des Paares, sich zurückzuziehen, stattgegeben. Die Familie befindet sich momentan in Los Angeles im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien. Baby Archie wird höchstwahrscheinlich die meiste Zeit dort leben, er trägt keinen royalen Titel und muss daher kaum in England sein.

Meghan und Harry möchten in diesem Jahr “finanziell unabhängig" werden und langfristig ohne das Geld der britischen Steuerzahler auskommen. Dies wird auch auf Archie zutreffen. So könnte er einen ähnlichen Werdegang machen wie seine Großcousinen Prinzessin Eugenie und Prinzessin Beatrice. Beide arbeiten in bürgerlichen Berufen, Eugenie in einer Londoner Kunstgalerie und Beatrice im Finanzwesen.

Auch Herzogin Kate und Prinz William machen es, was die Kindererziehung angeht, moderner: Sie schicken ihre Kinder in öffentliche Schulen und sind aktiv an der Erziehung von Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis beteiligt. Das war nicht immer selbstverständlich.

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Dianas bodenständige Art

Es ist Prinzessin Diana zu verdanken, dass eine fortschrittliche Kindererziehung bei den Royals mittlerweile üblich ist. Die bereits verstorbene Mutter von William und Harry musste sich solche Freiheiten hart erkämpfen. In den letzten Wochen ging ein Clip von Prinzessin Diana aus dem Jahr 1989 viral: In dem Video rennt sie mit anderen Müttern auf einem Schulfest um die Wette – und bricht damit royale Regeln. Eine Thronfolgerin, die sich auf diese lockere Art mit anderen Bürgerlichen zeigt, galt nicht gerade als majestätisch.

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Die Mutter von zwei Kindern brach immer wieder royale Protokolle und verwischte die Grenze des Machbaren – besonders, was ihre Kinder anging. So brachte sie William und Harry nicht zu Hause zur Welt, sondern wie viele Bürgerliche im Krankenhaus. Diana und Prinz Charles nahmen beide Kinder auf Geschäftsreisen in den Commonwealth mit und schickten William und Harry erstmals in öffentliche Schulen. Das war in Charles Kindheit noch anders: Der Sohn von Queen Elizabeth II. und Prinz Philip wurde zu Hause von Privatlehrern unterrichtet, er sah seine Eltern manchmal sechs Monate am Stück nicht.

Abseits der Öffentlichkeit

Durch die jüngsten Handlungen von Meghan und Harry ist klar, dass sie sich für Archie ein Leben fernab der Öffentlichkeit wünschen. Das bestätigte Prinz Harry bereits im Privaten: Die Tierrechtsaktivisten Jane Goodall probte bei einem freundschaftlichen Treffen mit Archie zum Spaß das typische Winken der Queen. Harry sagte Goodall daraufhin: “Er wächst nicht so auf.”

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RND




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