Sohn Ethan: “John Wayne war kein Rassist”

  • Bei der Aufarbeitung der rassistischen Geschichte der USA ist auch Filmlegende John Wayne in die Kritik geraten.
  • Wegen rassistischer Statements in einem Jahrzehnte alten Interview wollen die Demokraten einen Flughafen in Kalifornien umbenennen.
  • Jetzt meldet sich Waynes Sohn Ethan in der Debatte zu Wort.
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Los Angeles. Nach der Forderung der US-Demokraten im Zuge der Rassismus-Debatte, den nach der Western-Legende benannten John-Wayne-Flughafen in Orange County umzubenennen, hat sich dessen Sohn Ethan Wayne eingeschaltet. "John Wayne war kein Rassist", sagte der 58-Jährige. Es wäre "ungerecht", seinen Vater auf der Grundlage eines einzigen Interviews zu beurteilen, schrieb Ethan Wayne in einem Statement, wie das US-Promiportal "TMZ" berichtete.

"Diejenigen, die ihn kannten, wussten, dass er jeden als Individuum beurteilte und glaubte, jeder verdiene die gleiche Chance." Sein Vater habe in keiner Weise "die 'weiße Vorherrschaft'" unterstützt und geglaubt, "dass verantwortungsbewusste Menschen ohne Gewaltanwendung an die Macht kommen sollten", schrieb Ethan Wayne weiter.

Alte Äußerung von John Wayne lösten Rassismus-Debatte aus

Anstoß für die Namensdebatte war eine Interviewäußerung von John Wayne. Der 1979 verstorbene Hollywoodstar hatte gesagt, dass er an die Überlegenheit der Weißen ("white supremacy") glaube und Schwarze noch der Erziehung bedürften.

RND/dpa

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