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Sohn des Sultans von Brunei ist tot: Prinz Azim mit 38 Jahren gestorben

  • Prinz Azim, Sohn des Sultans Hassanal Bolkiah von Brunei, ist tot.
  • Er starb am Samstagmorgen in einem Krankenhaus an einer schweren Krankheit.
  • Der Prinz, der den vierten Platz in der Thronfolge innehatte, wurde nur 38 Jahre alt.
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Prinz Haji Abdul Azim von Brunei, besser bekannt als Prinz Azim, ist tot. In einer Mitteilung des Pressedienstes von Brunei heißt es, dass der Sohn von Sultan Hassanal Bolkiah am 24. Oktober (Samstag) um 10.08 Uhr im Alter von 38 Jahren gestorben sei. Er kämpfte seit längerem gegen eine schwere Krankheit und befand sich bereits im Krankenhaus. Laut des spanischen Portals „El Confidencial” soll er an Krebs erkrankt gewesen sein.

Die Bevölkerung von Brunei sei daraufhin aufgefordert worden, sich in weiß zu kleiden. Weiß ist die Farbe der Trauer im kleinen Inselstaat bei Malaysia. Diese Anordnung gelte sieben Tage lang für die rund 430.000 Einwohner.

Auch via Instagram gab die Königsfamilie den Tod des Thronfolgers bekannt. In der Nacht zu Sonntag soll der Prinz nach islamischem Brauch beigesetzt worden sein, heißt es vom Pressedienst.

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Eines von zwölf Kindern

Prinz Azim belegte den vierten Platz in der Thronfolge von Brunei. Er war der Sohn von Sultan Hassanal Bolkiah und seiner 2003 geschiedenen Ex-Zweitfrau Mariam Abdul Aziz, die damals Stewardess von Royal Brunei Airlines war. Insgesamt hat der Sultan zwölf Kinder von drei verschiedenen Frauen. Der Verstorbene studierte in Großbritannien und machte anschließend eine Militärausbildung in seinem Heimatland. Danach begann er als Designer zu arbeiten und wirkte auch als Filmproduzent.

Von dem Prinzen ist aber lange nicht so viel bekannt wie von seinem Vater, der immer wieder für erschreckende Schlagzeilen sorgt.

Der Sultan von Brunei: Haji Hassanal Bolkiah.

Sultan für Brutalität bekannt

Der 74-Jährige ist nicht nur einer der dienstältesten, sondern auch einer der reichsten Monarchen der Welt. „Forbes” schätzt sein Vermögen auf rund 17 Milliarden Euro. Zudem ist Hassanal Bolkiah nicht nur Sultan von Brunei, sondern auch Regierungschef, Außen-, Finanz- und Verteidigungsminister sowie „Oberhaupt der offiziellen Religion”.

In anderen Ländern hat der Sultan keinen guten Ruf. Vor etwas mehr als einem Jahr trat im Land ein neues Strafgesetzbuch in Kraft, das als Strafe von Geschlechtsverkehr zwischen Männern und Ehebruch die Steinigung vorsieht. Außerdem wurde festgelegt, dass Räubern Hände und Füße amputiert werden sollten. Stars wie George Clooney und Elton John riefen zum Boykott der Luxushotelkette des Sultans „Dorchester Group” in den USA auf.

RND/nis

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