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Sido sorgt mit Hitler-Anspielung für Eklat: Rapper rechtfertigt sich bei Instagram

Rapper Sido bei einem Konzert.

Mit diesem Auftritt hat Rapper Sido (39, "Ich & keine Maske") niemandem einen Gefallen getan, weder sich noch den Gästen der 29. Weißwurstparty, die am Vorabend des Hahnenkamm-Rennens in Kitzbühel ausgetragen wurde. Als Überraschungsstar im Edelhotel Stanglwirt sollte er den rund 2500 Partygästen eigentlich gute Laune bereiten. Doch stattdessen sorgte er mit fragwürdigen Sprüchen für Fassungslosigkeit.

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In Privataufnahmen, die Zuschauer seines Auftritts im Netz veröffentlicht haben, ist zu hören, wie er vom Publikum "ein bisschen deutsche Gründlichkeit" einfordert, "die uns ein Österreicher mal beigebracht hat". Der Grund für diesen Spruch, der ganz klar auf Adolf Hitler anspielt: Viele Menschen im Publikum, denen er zudem immer wieder vorwarf, zu schnöselig zu sein, reagierten nicht auf seine Anfeuerungsversuche. Als schließlich erste Buhrufe laut wurden, reagierte der Rapper trotzig: "Ich zieh' das jetzt durch, ich wurde schließlich dafür bezahlt."

Sidos Frau Charlotte: "Ich kann das nicht mehr hören!"

Gegenüber der "Bild"-Zeitung äußerte sich inzwischen Sidos Frau Charlotte Würdig zur Kritik am Auftritt ihres Mannes: "Ich kann das nicht mehr hören! Es ist unfassbar. Ich war da. Und viele andere auch. Und wer Ironie nicht versteht, versteht sie halt nicht. Ich habe nicht einen getroffen, der das anders verstanden hat.“

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Auch Sido selbst äußerte sich in seiner Instagram-Story, schrieb unter anderem: "Dass ich bei Auftritten in Österreich ab und an Bezüge zum dritten Reich herstelle ist mittlerweile gute Tradition." Offenbar bezieht sich der Rapper auf einen einen Vorfall im österreichischen Fernsehen 2011. Laut "Bild" sagte er damals in der Sendung „ORF Medienhahn“: "Ihr Österreicher habt uns da mal einen rübergeschickt, der uns Ordnung beigebracht hat.“ Und damals wie heute sorgten Sidos Aussagen für einen Shitstorm.

"Stanglwirt“ distanziert sich von Sidos Aussagen

Der "Stanglwirt“ distanzierte sich von sämtlichen getätigten Aussagen. „Wir wollten unsere Gäste mit Sido und seinen beliebten Chart-Hits eigentlich positiv überraschen und unser Haus auch für neue Musik-Genres öffnen. Auch wenn die Aussagen von Sido vielleicht ironisch gemeint waren, sind sie schockierend und enttäuschen unser entgegengebrachtes Vertrauen sehr“, so Maria Hauser, Juniorchefin des "Stanglwirts“.

Ob Ironie oder nicht, der Auftritt im Stanglwirt kam definitiv nicht gut an. Und zur 30. Ausgabe der Weißwurstparty im kommenden Jahr werden sich die Veranstalter sicherlich nach einem anderen Überraschungsgast umsehen...

RND/spot/seb/dpa

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