US-Sängerin Selena Gomez leidet an einer bipolaren Störung

  • In der Instagram-Talkshow von Miley Cyrus hat Selena Gomez offen über ihre psychischen Probleme gesprochen.
  • Dabei offenbarte sie eine neue Diagnose.
  • Gomez erzählte, dass sie bipolar sei.
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US-Sängerin Selena Gomez (27, "Rare") hat bereits in der Vergangenheit offen über ihre psychischen Probleme sowie ihre mentale Gesundheit gesprochen. In der Instagram-Talkshow "Bright Minded" ihrer ehemaligen Disney-Kollegin Miley Cyrus (27, "Malibu") hat sie am Freitag (3. April) eine neue Diagnose offenbart. "Ich habe erkannt, dass ich bipolar bin", sagte Gomez in dem Livestream.

"Das hat mir die Furcht genommen"

Ihre bipolare Störung sei vor Kurzem in einem der renommiertesten Krankenhäuser für psychische Gesundheit in den USA erkannt worden, so Gomez, die nach eigener Aussage jahrelang mit etlichen Dingen zu kämpfen hatte. Die neue Diagnose mache der 27-Jährigen aber keine Angst, im Gegenteil, sie wollte alles darüber wissen. Denn umso mehr Informationen sie habe, desto mehr helfe ihr das. "Das hat mir die Furcht genommen", sagte Gomez.

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Diesen Ansatz könnten aber nicht alle Menschen teilen. In ihrer Familie hätten einige Mitglieder ängstlich reagiert. Ein Umstand, der die Sängerin aber nicht verwunderte. "Ich komme aus Texas, dort redet man nicht über psychische Gesundheit. Du musst cool wirken", erzählte Gomez weiter. Doch sie sehe, wie das vor allem Kinder, Teenager und junge Erwachsene wütend mache, da sie darüber reden möchten. Die Sängerin sprach bereits in der Vergangenheit öffentlich über ihre Angstzustände und Depressionen.

Was ist eine bipolare Erkrankung?

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Eine bipolare Störung ist eine schwere psychische Erkrankung, auch bekannt als manische Depression. Bipolar, also zwei Pole, meint in dem Zusammenhang, dass erkrankte Personen zwischen zwei psychischen Extremzuständen phasenweise hin- und herpendeln. Zum Einen die Depression auf der einen, zum Anderen die Manie auf der anderen Seite.

Eine Manie ist gekennzeichnet durch übersteigerte Euphorie und Selbstüberschätzung. Menschen, die sich in einer manischen Phase befinden, neigen dazu sehr riskante Entscheidungen zu treffen und damit sich und andere in Gefahr zu bringen.

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Eine Depression zeichnet sich durch fehlende Motivation und starker Traurigkeit, was zu einem hohem Leidensdruck führt. Trauer ist grundsätzlich ein natürlicher Bewältigungsmechanismus als Reaktion auf ein trauriges Ereignis, zum Beispiel beim Verlust eines Angehörigen. Bei einer Depression hingegen steht das Ausmaß der Trauer nicht im Verhältnis zur Lebenssituation.

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

RND/cam/spot/tr

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