Sehschwäche hilft Prinz William gegen Lampenfieber

  • Wenn er beruflich unterwegs ist, trägt er keine Kontaktlinsen.
  • Das, so sagt Prinz William nun in einer Dokumentation, helfe ihm gegen Nervosität bei Reden.
  • Da er die Gesichter nicht erkennen könne, könne er auch nicht sehen, dass alle ihn anstarren würden.
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London. Der britische Prinz William hat gelegentliches Lampenfieber dank zunehmender Kurzsichtigkeit in den Griff bekommen. Bei öffentlichen Auftritten überfalle ihn manchmal die Nervosität, gestand die 37-jährige Nummer zwei der britischen Thronfolge in einer am Donnerstag gesendeten Dokumentation der BBC. Da helfe es, dass sein Sehvermögen inzwischen etwas schlechter geworden sei. “Ich trage gewöhnlich keine Kontaktlinsen bei der Arbeit. Deswegen kann ich nicht die Gesichter von allen erkennen”, sagte er. “Das hilft, (...) weil man nicht erkennen kann, dass alle einen ansehen.”

In der Dokumentation mit dem früheren Fußballer Marvin Sordell berichtete der Enkel von Königin Elizabeth II. über seine Initiative "Kopf hoch", die auf den Stellenwert seelischer Gesundheit aufmerksam machen will.

Prinz spricht mit Menschen, die Angehörige durch Suizid verloren haben

Während eines Besuchs des Prinzen beim Fußballclub West Bromwich Albion sprach William auch mit Spielern, die nahe Angehörige durch Suizid verloren haben. Er sagte, eine solche Erfahrung lasse die Hinterbliebenen mit vielen unbeantworteten Fragen zurück, wie etwa: “Warum haben sie das getan? Hätte ich mehr tun können? Hätte ich mehr tun sollen?” Vor allem Männer hätten oft Probleme, dieses Thema offen anzusprechen. Doch er hoffe, dass sich dies ändern werde.

RND/AP

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