• Startseite
  • Promis
  • Schlagerstar Vanessa Mai: „Ich bereue die Arbeit mit Xavier Naidoo nicht“

Schlagerstar Vanessa Mai: „Ich bereue die Arbeit mit Xavier Naidoo nicht“

  • Vanessa Mai ist ab heute in ihrer neuen Show „On Mai Way“ zu sehen und bringt 2021 ihr siebtes Album heraus.
  • Im RND-Interview erzählt die 28-Jährige, warum sie ihre frühere Zusammenarbeit mit Verschwörungsideologe Xavier Naidoo nicht bereut.
  • Außerdem erklärt Mai, wie man in Pandemiezeiten Musik produziert und inwiefern Rap mit Schlager zusammenpasst.
|
Anzeige
Anzeige

Vanessa Mai ist Schlagersängerin, Influencerin und in ihrem neuen SWR-Format „On Mai Way" Talkerin. Die 28-jährige Musikerin wurde mit der Band Wolkenfrei bekannt und veröffentlicht 2021 ihr siebtes Studioalbum „Mai Tai“.

Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) erzählt die Musikerin, wie man in Corona-Zeiten ein Album produziert, inwiefern Schlager mit Rap zusammenpasst – und warum sie ihre frühere Zusammenarbeit mit Sänger und Verschwörungstheoretiker Xavier Naidoo nicht bereut.

Frau Mai, in Ihrer Show „On Mai Way“ joggen Sie und Ihr Gast während des Gesprächs auf dem Laufband. Wie fit sind Sie?

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Das ist immer unterschiedlich. Von klein auf bin ich sehr sportlich und agil, das gehört zu meinem Leben dazu. Es gibt aber auch Phasen, in denen ich nichts mache, weil ich keine Lust habe oder viel unterwegs bin. Dann gibt es aber wieder Phasen, in denen es mich packt oder ich viel tanze. Ich habe kein festes Workout, das jeden Tag sein muss.

Anfang 2021 erscheint Ihr siebtes Album „Mai Tai“ – das klingt nach Party. Haben Sie in Pandemiezeiten daran gedacht, ein Album mit einem anderen Thema zu produzieren?

Ich möchte mit „Mai Tai“ ein Gefühl vermitteln, das auch beim Schreiben der Songs immer wieder aufkam. Mein Album ist eine bunte Mischung. Von der Pandemie habe ich mich nicht inspirieren oder beeinflussen lassen. Im Gegenteil, ich möchte die Fans eher aus dem tristen Alltag rausholen. Es gibt viele, die froh sind, mal nichts von Corona zu hören.

Für viele Menschen verlagerte sich die Arbeit während des Lockdowns ins Digitale. Mussten auch Sie mit Ihrem Team über Videotools kommunizieren?

Anzeige

Natürlich mussten wir uns auf die neue Situation ein- und umstellen. Gott sei Dank gibt es aber genügend Maßnahmen, mit denen man trotzdem im Team weiterarbeiten konnte. Wir konnten sogar Videos drehen. Natürlich anders als sonst, aber ich bin nicht so der Typ fürs Zuhausesitzen. Lieber halten wir uns an alle Vorgaben, sind dabei höchst vorsichtig und können den Fans Hoffnung und Spaß mit der Musik und den Videos vermitteln.


Letztes Jahr haben Sie einen Song mit Xavier Naidoo veröffentlicht: Der hat sich zu einem Verschwörungsideologen entwickelt. Bereuen Sie heute die Zusammenarbeit?

Nein, ich bereue die Arbeit mit Xavier Naidoo nicht. Für mich ist Xavier einer der ganz großen Künstler. Deswegen muss man die Ansichten natürlich nicht teilen. Ich grenze das voneinander ab. Ich bin zum Beispiel auch ein großer Michael-Jackson-Fan, und was ihm – zu Recht oder Unrecht – vorgeworfen wird, können wir alle nicht beurteilen, aber trotzdem bleibt er als Künstler unerreichbar.

Wie würden Sie reagieren, wenn in Ihrem Umfeld jemand anfängt, an Verschwörungstheorien zu glauben?

Anzeige

Ich bin ein Mensch, der sagt: Jeder hat das Recht auf seine Meinung – aber ich muss die nicht teilen.

Ihr aktueller Song „Mitternacht“ ist eine Zusammenarbeit mit Deutschrapper Fourty. Wie passt Rap mit Schlager zusammen?

Das Tolle ist, dass die Grenzen mittlerweile verwischen. Ich durfte die Erfahrung machen, dass da gar nicht mehr so große Vorurteile herrschen, wie es vielleicht mal vor mehreren Jahren war. Es ist toll zu sehen, dass Musik sich in eine Richtung entwickelt, in der jeder mit jedem kollaborieren kann, wenn man will. Mit Fourty hat das super funktioniert, wir kommen ja aus der gleichen Gegend. Da ist Schwabenpower angesagt. Ich habe es noch nie so eng gesehen mit der Genretrennung.

Apropos Genre, sie mixen Schlager gern mit modernen Einflüssen. Was ist Schlager für Sie?

Ich kann Schlager eigentlich nicht definieren. Wie die Musik, die ich mache, letztendlich bezeichnet wird, spielt keine Rolle. Hauptsache, es ist ein guter Song und gute Musik.

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen