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Schauspielerin Nina Hoss mit Douglas-Sirk-Preis ausgezeichnet

  • Der renommierte Douglas-Sirk-Preis wurde am Sonntag an die Schauspielerin Nina Hoss verliehen.
  • Die 44-Jährige ist nach Jodie Foster, Isabelle Huppert, Tilda Swinton und Catherine Deneuve die fünfte Schauspielerin, die mit dem undotierten Preis geehrt wird.
  • Nach der Preisverleihung feierte der Film "Pelikanblut", in dem Hoss die Hauptrolle spielt, seine Deutschland-Premiere.
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Hamburg. Die Schauspielerin Nina Hoss hat am Sonntag in Hamburg den renommierten Douglas-Sirk-Preis des Hamburger Filmfests erhalten. "Ich kenne keine Schauspielerin, die sich so intensiv auf Ihre Rollen vorbereitet wie Nina Hoss. Alles möchte sie wissen, alles möchte sie tief ergründen. Sie sucht die Diskussion und den Diskurs", begründete Laudator Michael Thalheimer.

Nach der Preisverleihung feierte der Film "Pelikanblut", in dem Hoss die Hauptrolle spielt, seine Deutschland-Premiere. Hoss ("Yella") ist nach Jodie Foster, Isabelle Huppert, Tilda Swinton und Catherine Deneuve die fünfte Schauspielerin, die mit dem undotierten Preis geehrt wird. Seit 1995 wird die Auszeichnung an Persönlichkeiten vergeben, die einen besonderen Beitrag zur Filmkultur und zur Filmindustrie geleistet haben. Clint Eastwood war der Erste, der Statuette entgegennahm.

Hoss ist bei Filmfest in zwei Produktionen zu sehen

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Namensgeber des Preises ist Douglas Sirk, der als Hans Detlef Sierck in Hamburg geboren wurde. Er wanderte 1937 in die USA aus. Mit dem Melodrama Summer Storm feierte er seinen ersten Erfolg als Regisseur.

Auf dem Filmfest ist Nina Hoss in zwei Filmen zu sehen: In "Das Vorspiel" von Ina Weisse spielt sie eine Geigenlehrerin, die an ihren eigenen Ansprüchen zerbricht und in eine tiefe Lebenskrise gerät. In Katrin Gebbes Film "Pelikanblut" ist sie eine alleinerziehende Mutter, deren Mutterinstinkt alle Grenzen überschreitet.

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RND/dpa

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