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Sarah Connor über ihre Depressionen: „Meine Dankbarkeit hat mich gerettet“

Sarah Connor sprach zu Gast bei „3nach9“ über ihre Karriereanfänge und erinnerte sich an ihre Kindheit.

Sarah Connor kennt man als strahlende Powerfrau auf der Bühne, die mit ihren Liedern Millionen von Menschen berührt. Doch hinter der Fassade ist auch bei der 41-Jährigen nicht alles eitel Sonnenschein. Erst kürzlich erzählte die Musikerin im Interview mit dem „Sat.1 Frühstücksfernsehen“, an Depressionen gelitten zu haben. Auch Panikattacken begleiten die vierfache Mutter in ihrem Alltag. Am Dienstagabend war Connor in der Talksendung „3nach9″ zu Gast und gab einmal mehr tiefe Einblicke in ihr Seelenleben.

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„Man hat das Gefühl, der eigene Kopf verrät einen“, beschrieb sie das Gefühl, an einer Depression erkrankt zu sein. Bis heute werde sie immer wieder von depressiven Phasen eingeholt, habe allerdings gelernt, damit zu leben: „Es erlaubt mir Tiefe und tiefere Dimensionen für meine Kunst.“ Das „Fatale“ sei, dass es sich bei psychischen Erkrankungen meist um „unsichtbare Krankheiten“ handelt, so Connor. Trotzdem wisse sie dank der Tiefen mittlerweile auch die Höhen mehr zu schätzen: „Wo Licht, da auch Schatten. Meine Dankbarkeit hat mich immer wieder gerettet.“

„Das Geschäft kann der Seele schon sehr weh tun“

Viele ihrer Erfahrungen habe sie in ihrer Musik verarbeitet, erzählte die Sängerin. Das sei früher jedoch nicht der Fall gewesen. In den Anfängen ihrer Karriere habe weniger ihrer „Seele“ in ihren Songs gesteckt, da sie ihre Musik damals noch nicht selbst geschrieben habe: „Es war einfach ein ganz anderes Leben. Ich habe sexy Outfits angezogen, habe besser gesungen als alle anderen und ein bisschen rumgetanzt in den Videos, das war‘s.“

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Eine derartige Karriere wünsche sie sich für ihre eigenen Kinder nicht, erklärte Connor. Dabei haben ihr 17-jähriger Sohn und ihre 15-jährige Tochter durchaus musikalische Ambitionen, wie die vierfache Mutter verriet. „Ich sehe natürlich das Talent“, so Connor. „Doch das Geschäft kann der Seele schon sehr weh tun.“ Trotzdem wisse sie: „Es sind ja meine Kinder, die sind also auf keinen Fall von irgendetwas abzuhalten.“ Wichtig sei ihr vor allem, dass ihre Kinder das tun, was sie lieben.

„Oft war das Geld dann auch mal knapp“

Die 41-Jährige erinnerte sich im Gespräch auch an ihre eigene Kindheit zurück: „Ich bin ja auch so groß geworden, immer barfuß oder Lackschuh.“ Zwar habe ihr Vater „gut verdient, aber wir waren auch viele Leute und oft war das Geld dann auch mal knapp“, beschrieb Connor das Leben mit ihren sieben Geschwistern. „Ich kannte halt beides: Mit dem Jaguar zur Schule fahren, aber auch mit dem VW-Bus, bei dem die Tür nicht mehr zugeht.“

Heute muss der Pop- und Soulstar sicherlich keine Geldsorgen mehr haben, in Connors Karriere läuft es rund: Nachdem sie bereits von 2010 bis 2012 in der Jury der Vox-Show „X Factor“ Castingshowluft schnuppern durfte, debütiert die Musikerin nun bei der ProSiebenSat.1-Show „The Voice of Germany“ (ab Donnerstag, 7. Oktober, 20.15 Uhr, bei Pro Sieben) als Coach.

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RND/Teleschau

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