Sarah Connor: Bei Homophobie muss man dagegen halten

  • Sarah Connor setzt sich für die Akzeptanz von Homosexualität ein.
  • Auf ihren Song „Vincent“, in dem es auch um ein schwules Liebespaar geht, habe sie viele positive Reaktionen bekommen.
  • „Wenn ich einen Teil dazu beitragen konnte, dass Homosexualität in der Gesellschaft präsenter und normaler wird, dann freue ich mich“, sagt die Sängerin.
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Sängerin Sarah Connor (41) hält das Thematisieren von nicht-heterosexueller Liebe in Filmen, Serien und der Musik für gesellschaftlich wichtig. „Ich habe viele schwule Freunde, die lange gebraucht haben, bis sie sich ihren Familien gegenüber geoutet haben und zu ihrer Sexualität gestanden haben“, sagte Connor der Deutschen Presse-Agentur.

Sie selbst habe viele positive Nachrichten auf ihren Song „Vincent“ (2019) bekommen, in dem es auch um ein schwules Liebespaar geht. Eine Frau namens Jana habe ihr geschrieben, sie habe den Song im Autoradio laut mit ihrer Mutter mitgesungen und ihr danach erstmals erzählt, eine Frau zu lieben. „Wenn ich einen Teil dazu beitragen konnte, dass Homosexualität in der Gesellschaft präsenter und normaler wird, dann freue ich mich.“

Sie komme vom Land und wisse, dass gleichgeschlechtliche Liebe dort teilweise noch immer verpönt sei. „Und so lange das so ist, muss man dagegen halten“, erklärte die Sängerin aus Delmenhorst anlässlich des Coming Out Day am kommenden Montag. Die Musikerin ist ab Donnerstag als Coach in der Pro-Sieben-Sat.1-Show „The Voice of Germany“ zu sehen.

RND/dpa

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