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Sängerin Kerstin Ott über Akzeptanz von Homosexuellen: “Ich sehe noch Nachholbedarf”

  • Schlagersängerin Kerstin Ott sieht mit Blick auf die Akzeptanz homosexueller Menschen noch immer Nachholbedarf.
  • Zwar habe sich in den vergangenen Jahren viel getan, dennoch werden Homosexuelle ihrer Meinung nach noch immer diskriminiert.
  • Auch sie selbst erfahre immer wieder Beleidigungen - vor allem über die sozialen Medien.
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Augsburg. In Deutschland werden Homosexuelle nach Ansicht von Schlagersängerin Kerstin Ott noch immer diskriminiert - auch von jungen Leuten. “Ich werde immer mal wieder über Facebook und Instagram beleidigt. Das finde ich traurig”, sagte die 38-Jährige der “Augsburger Allgemeinen” (Samstagausgabe). “Jeder sollte so leben, wie sie oder er es möchte.” Bei älteren Menschen habe sie für die diskriminierende Einstellung ein gewisses Verständnis, es sei schwer für sie, umzudenken. In den vergangenen zehn Jahren sei die Akzeptanz gewachsen. “Ich sehe aber immer noch Nachholbedarf.”

In ihren Liedern versuche sie, eine optimistische Haltung zu vermitteln. Oberflächlich müssten Schlagertexte aber nicht sein. "Die Branche wandelt sich seit einiger Zeit. Es wird mehr auf Texte geschaut als früher." Außerdem vermischten sich die Genres mehr. "Schlager hat hin und wieder Elemente von Pop und House."

RND/dpa

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