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Sänger Gregor Meyle über die Corona-Krise: “Es gibt ein Leben danach”

  • Wie die meisten Musiker muss Sänger Gregor Meyle gerade auf Konzerte verzichten.
  • Doch der Künstler hält nichts davon, den Kopf in den Sand zu stecken.
  • Im RND-Interview sagt Meyle: “Es gibt ein Leben danach. Das ist ein ganz wichtiges Zeichen, dass man sich da nicht unterkriegen lässt.”
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Warum haben Sie als Drache so viele Songs von Sängerinnen wie Adele und Madonna ausgewählt?

Mir war klar, dass ich eine Charakterstimme habe und sehr schnell auffallen würde, wer ich bin. Deshalb war der Plan, ein echt krasses Kostüm anzuziehen und Songs von Sängerinnen in ein neues Gewand zu packen. Das waren ja alles Welthits in einem drachigeren Sound. Ich war aber auch froh, dass ich auch noch “Wonderful Life” singen konnte, denn es war einfach eine sehr bewegende Zeit für meine Familie und mich. Es war auch sehr schön, dass man die Zuschauer zu Hause für zwei oder drei Stunden mit einer tollen Familiensendung ablenken konnte.

Welchen Namen, der beim Drachen gemutmaßt wurde, fanden Sie am besten?

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Als ich für Matthias Steiner gehalten wurde, sind meine Beine ein ganzes Stück länger geworden. (lacht) Ich fand es natürlich toll, in so eine Rolle schlüpfen zu können und das Rateteam zu beobachten. Gleich in der ersten Show kam ja von Ruth Moschner: “Der muss Sportler sein.”

Man muss ja sagen, dass Ihre Fanshirts auch gut zur Corona-Krise passen: “Behalt dein Lächeln im Gesicht” und “Schau mich nicht so an”.

(lacht) Ich wurde auch schon gefragt, ob es davon jetzt auch Masken gibt. Aber ich will nicht noch an der Krise verdienen. Das kann man nicht machen. Die Idee ist ja nicht schlecht, aber meine Frau hat das schon kategorisch abgelehnt. (lacht) Mein Bruder kümmert sich ja um die ganzen Merchandising-Artikel, die alle Fairtrade sind.

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Gregor Meyle: “Das war alles mit einer heißen Nadel gestrickt”

Die Show musste zwei Wochen pausieren, da Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt hatten. Umso schöner, dass die Sendung danach fortgesetzt werden konnte.

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Das war alles mit einer heißen Nadel gestrickt. Aber so dynamisch, wie Entscheidungen gerade gefällt werden, muss man das auch machen. Es gibt zwei Gründe, warum ich im Finale über meine Corona-Erkrankung gesprochen habe. Erstens: Es gibt ein Leben danach. Das ist ein ganz wichtiges Zeichen, dass man sich da nicht unterkriegen lässt. Natürlich ist das Virus eine ganz schlimme Sache, an der ganz viele Menschen sterben, aber man muss auch wieder nach vorne schauen. Wir Künstler haben jetzt mindestens ein halbes Jahr keine Konzerte. Ich habe 20 Familien, die davon abhängig sind, dass ich wieder auftreten kann. Das ist für alle eine heftige Zeit. Und zweitens: Es wäre schlimm gewesen, wenn wir mit der Show nicht mehr hätten weitermachen können. So war es ein schönes Zeichen, das wir mit dem Finale gesetzt haben.

Waren Sie denn sehr traurig, dass Sie nicht gewonnen haben?

Mir war von vornherein klar, dass ich mit dem Drachenkostüm wohl eher keine Familienshow gewinnen würde. Ein Siebenjähriger kann das Kostüm auch sehr erschreckend finden. Aber das ist auch das Schöne an der Sendung, dass jetzt jemand gewonnen hat, der bisher nicht unbedingt fürs Singen bekannt war, sondern als Schauspieler. Der Tom Beck hat das megamäßig gemacht. Ich war selber ein riesen Faultierfan und habe gegrübelt, wer unter dem Kostüm stecken könnte.

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