Sacha Baron Cohen attackiert Facebook-Chef Mark Zuckerberg

  • Der „Borat“-Darsteller Sacha Baron Cohen steht Facebook sehr kritisch gegenüber.
  • Auf Twitter greift er nun den Gründer der Plattform, Mark Zuckerberg, an.
  • Bereits im November letzten Jahres teilte der Komiker gegen die Chefs der Social-Media-Unternehmen aus.
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Sacha Baron Cohen hat nach Donald Trump einen zweiten mächtigen Mann im Visier: Mark Zuckerberg. Der „Borat“-Darsteller teilte auf Twitter ein Foto vom Facebook-Boss, wie er dem Noch-Präsidenten im Weißen Haus die Hand schüttelt. Dazu schrieb er: „Einer ist weg, einer fehlt noch.“ Der britische Schauspieler führt schon länger einen Feldzug gegen den Social-Media-Mogul.

Schon früher Kritik geäußert

Bei einer Rede vor der Konferenz der „Anti Defamation League“ im letzten November attackierte der 49-Jährige Facebook und andere Social-Media-Riesen wie Google und Twitter scharf. Er warf ihnen vor, „Hass und Gewalt zu fördern“, was zu einer Zunahme von „Hassverbrechen und mörderischen Attacken auf religiöse und ethnische Minderheiten“ geführt habe.

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In der Rede nannte er die sozialen Medien „die größte Propagandamaschine der Geschichte“. Obwohl er auch gegen die anderen Silicon-Valley-CEOs wie Twitter-CEO Jack Dorsey und Google-Gründer Larry Page und Sergej Brin wettert, hat sich Cohen auf Zuckerberg eingeschossen: „Es ist so, als leben wir im altrömischen Reich und Zuckerberg ist Caesar. Was auch seinen Haarschnitt erklären würde.

Cohen, der jüdisch ist, ist besonders darüber empört, dass Facebook Holocaustleugnern eine Plattform bietet: „Zuckerberg sagt zwar, er findet solche Postings total empörend, doch er findet nicht, dass Facebook sie runternehmen sollte.“

Wenn es Facebook in den 30er-Jahren schon gegeben hätte, dann hätte Zuckerberg wohl Hitler erlaubt, Juden ungefiltert mit Postings zu attackieren.“ Bei seiner Rede bei den letzten Golden Globes hatte Cohen dann Zuckerberg als „naives, fehlgeleitetes Kind, das Nazi-Propaganda verbreitet“ bezeichnet.

RND/sin

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