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Russische Kickboxerin will Weltmeisterin vor Ertrinken retten – beide sterben

Die amtierende Kickboxweltmeisterin Fatima Zhagupova und die Vize-Weltmeisterin Elina Gismeeva sind nach einem Trainingslager auf der Krim ertrunken. Trotz hohen Wellengangs und einer Sturmwarnung war Zhagupova ins Schwarze Meer gesprungen.

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Die beiden russischen Kickboxerinnen Fatima Zhagupova (33) und Elina Gismeeva (27) sind tot. Beide ertranken nach dem Trainingslager in Sevastopol auf der Krim-Halbinsel. Das Trainingslager ging am Samstag zu Ende, doch die beiden erfolgreichen Sportlerinnen wollten noch Freizeit am Schwarzen Meer verbringen. Weltmeisterin Fatima Zhagupova entschied sich am Sonntag, trotz unruhigem Meer, hohen Wellen und Sturmwarnung, noch ein Bad im Meer zu nehmen.

Als Vize-Weltmeisterin Gismeeva bemerkte, dass mit ihrer Freundin etwas nicht stimmt, rief sie Hilfe und sprang hinterher, um sie zu retten – am Ende ertranken beide, wie die Plattform „Gulf News“ berichtet. Die Leichen der beiden Frauen wurden später von der Rettungskräften geborgen.

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„Wir sind in tiefer Trauer um die beiden. Unser tiefes und aufrichtiges Beileid gelten der Familie, Angehörigen und Freunden“, schreibt der russische Kickbox-Verband auf Instagram.

Laut Medienberichten hatten beide Frauen, die von dem Pier eines Jacht-Klubs ins Wasser sprangen, um Hilfe geschrieen, doch Rettungskräfte konnten die beiden aufgrund der Wetterbedingungen und des Wellengangs nicht erreichen. Als sie endlich eingreifen konnten, schwamm die Leiche einer der Frauen bereits auf der Wasseroberfläche.

RND/msk