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Rückkehr auf den roten Teppich bei den Oscars: „Es fühlt sich surreal an“

  • Für viele Stars war es seit Langem das erste Mal, dass sie wieder über den roten Teppich schreiten durften.
  • Bei der Oscarverleihung in der Nacht zu Montag war es wieder so weit.
  • Für manche lief das in der Corona-Pandemie ungewohnte Schaulaufen noch etwas holprig.
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Los Angeles. Der rote Teppich gab bei den 93. Oscars sein Comeback. „Es fühlt sich surreal an“, sagte Bulgariens große Oscarhoffnung Maria Bakalova (nominiert für „Borat 2“). Und sie war nicht die Einzige, die beim Schaulaufen der Stars fremdelte. Zumal es strenge Corona-Regeln gab. So durften die Nominierten jeweils nur eine Person mitbringen, die Starlaudatoren um Brad Pitt und Reese Witherspoon gar keinen Gast. Alle Anwesenden mussten sich vorher zudem eine Woche lang selbst isolieren und wurden vor der Gala noch einmal getestet. Steven Yeun (nominiert als bester Darsteller für „Minari“) war noch etwas eingerostet: „Ich bin seit eineinhalb Jahren in Quarantäne und muss heute zum ersten Mal wieder mit Fremden sprechen. Ich habe mich im ersten Interview ständig verhaspelt.“

Leslie Odom Jr., Andra Day und Carey Mulligan hatten offenbar dieselbe Idee, wie sie die Oscargötter auf ihre Seite ziehen können. Sie erschienen ganz in Gold. Bei Odom Jr. (doppelt nominiert als bester Nebendarsteller und in der Kategorie Bester Song) beließ es nicht nur beim Look: „Der Anzug ist aus Goldfäden gewebt“, erklärte er. Mulligans goldfarbene Valentino-Robe war so ausladend, dass man den Mindestabstand bei ihr ohnehin einhalten musste. Die 35-Jährige scherzte: „Es ist mein Social-Distance-Kleid für die Oscars, passender geht’s doch nicht.“

Der größte Star war der kleinste

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Schauspielerin Zendaya trug ein auffällig unauffälliges Kleid, es kam auf dem roten Teppich nicht wirklich zur Geltung. Zwar konnte man es sehen, aber Designer Pier Paolo Piccoli hatte es so geschneidert, „dass sie im Dunkeln leuchtet“.

Der große Star auf dem roten Teppich war der kleinste: „Minari“-Kinderstar Alan Kim. Von der Gala um ihn herum war er wenig beeindruckt und schwärmte stattdessen von den Geschenken, die er am Vortag zu seinem neunten Geburtstag bekommen hatte: „Das beste war eine Fitbit-Uhr für Kinder.“ Zu seinem Ärger hatte seine Mama nicht erlaubt, dass er sie zu den Oscars trägt – „weil ich öfter mal was verliere“.

Amanda Seyfried konnte es auch kaum fassen, dass sie live auf dem roten Teppich stehen durfte: „Es fühlt sich an wie in der ‚Twilight Zone‘. Plötzlich wieder draußen zu sein. Bislang konnte ich während der Galas zu Hause sitzen und mein Baby füttern.“ Der kleine Thomas (sechs Monate) war ihr auch wichtiger als die Oscarfreude. Als sie für die beste Nebenrolle nominierte wurde, da ließ sich die 35-Jährige nicht in ihrer Nachtruhe stören: „Ich hatte den Wecker abgestellt. Mein Sohn und ich schlafen morgens wieder ein, wenn ich ihn zum ersten Mal gefüttert habe.“

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