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Royals und Rassismus: Bekommt das Königshaus einen Diversitätsbeauftragten?

  • Die von Prinz Harry und Herzogin Meghan geäußerte Behauptung, es gebe Rassismus im Königshaus, schlägt weiter hohe Wellen.
  • Wie CNN berichtet, wird im Buckingham-Palast erwogen, einen Diversitätsbeauftragten zu bestellen.
  • Eine nicht näher genannte Quelle sagte, es würden „viele Maßnahmen in Betracht gezogen“, und es müsse mehr getan werden.
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Die britische Königsfamilie spielt einem Bericht von CNN zufolge mit dem Gedanken, einen Diversitätsbeauftragten zu bestellen. Die von Prinz Harry und Herzogin Meghan in einem Interview geäußerte Behauptung, jemand unter den Royals habe darüber spekuliert, wie dunkelhäutig das Kind des Prinzenpaars wohl werden würde, hatte eine Debatte über Rassismus im Hause Windsor losgetreten.

Meghan und Harry hatten dabei ausdrücklich versichert, dass Königin Elizabeth II. und ihr Ehemann, Prinz Philip, nicht unter den Diskriminierern zu suchen seien.

„Wir können uns immer verbessern“

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„Diversität ist ein Thema, das in den königlichen Haushaltungen sehr ernst genommen wird“, wurde eine Quelle der britischen Royals am Sonntag bei CNN zitiert. Man habe diesbezüglich Richtlinien, Verfahren und Programme, aber es müsse mehr getan werden: „Wir können uns immer verbessern.“

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Bezüglich des Diversitätsbeauftragten sagte dieselbe Quelle, dies sei „etwas, das in Betracht gezogen werden“ müsse, aber es sei noch „zu früh“, um irgendwelche „festen Pläne“ zu verkünden. Es würden vielmehr „viele Maßnahmen in Betracht gezogen“. Welche das im Detail sind, wurde nicht bekannt.

Prinz William verteidigt die Königsfamilie

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Harry und Meghan hatten während ihres weltweit beachteten Interviews mit US-Starmoderatorin Oprah Winfrey auch über die rassistische Berichterstattung in der britischen Presse geklagt. Ihre Behauptungen hatten zum Rücktritt des Leiters der britischen Society of Editors Ian Murray geführt, der sich geweigert hatte, die Vorwürfe als Problem anzuerkennen.

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In der Vorwoche sagte Prinz William zu Reportern, dass die Royals „ganz gewiss keine rassistische Familie“ seien. Der Palast hat derweil eine externe Anwaltskanzlei angeheuert, die die Behauptungen untersuchen soll, wonach Meghan das königliche Personal schikaniert habe.

RND/hal

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