• Startseite
  • Promis
  • Royals entsetz wegen Harry und Meghans Interview - weil Prinz Philip im Krankenhaus liegt

Kritik an Harry und Meghans Interview – weil Prinz Philip im Krankenhaus liegt

  • In wenigen Tagen läuft im US-Fernsehen das große Enthüllungsinterview mit Meghan und Harry.
  • Doch der Zeitpunkt der Veröffentlichung löst in der Heimat des Prinzen Kritik aus.
  • Denn sein 99-jähriger Großvater, Prinz Philip, liegt mit einer Infektion im Krankenhaus.
Anzeige
Anzeige

Das am Sonntag erscheinende Interview mit Herzogin Meghan und Prinz Harry löst wegen des Timings Kritik aus: Royal-Expertinnen und britische Moderatoren fordern das Paar auf, die Ausstrahlung des Fernsehinterviews zu verschieben, da der 99-jährige Prinz Philip aktuell mit einer Infektion im Krankenhaus liegt.

„Schlechtes Timing“

Penny Junor, die Autorin des Buches „Prince Harry, Brother, Soldier, Son“, sagte dem Boulevardblatt „The Sun“: „Es ist ein schlechtes Timing, wenn sie sagen werden: ‚Wir sind arm dran.‘“ Sie führte gegenüber „The Daily Beast“ aus: „Sie hätten nicht wissen können, dass er krank werden würde, aber es könnte so wirken, als ob es der falsche Zeitpunkt ist.“ Ähnliches denkt auch der Royal-Kommentator Richard Fitzwilliams: Er findet, dass es „sicherlich angemessen“ wäre, das Interview zu verschieben.

Anzeige

Der Moderator von „Good Morning Britain“ und ein großer Kritiker des Paares, Piers Morgan, wendete sich direkt an die Herzogin: „Sag dein Interview ab, Meghan. (...) Vielleicht solltest du einfach dein Interview absagen, das offensichtlich deiner Schwiegermutter großen Kummer bereiten wird, dein Schwiegervater liegt schwer krank im Krankenhaus.“

Anzeige

Doch so einfach wie Morgan es darstellt, ist es nicht: Denn das Interview ist schon abgedreht und über die Ausstrahlung entscheidet vermutlich nicht das Paar, sondern Talkerin Oprah und der US-Sender CBS, bei dem das zweistündige Special am Sonntagabend übertragen wird. Der Fernsehsender hat für Millionen von Dollar Werbeplätze verkauft, berichtet die Zeitung „Mirror“. Demnach würden die US-amerikanischen CBS-Manager außerdem keine Loyalität gegenüber der königlichen Familie verspüren, weswegen eine Verschiebung des Events ebenfalls unwahrscheinlich ist. Der Royal-Autor Robert Jobson erklärte der „Daily Mail“, dass die Ausstrahlung in der Hand des Senders liegt: „Selbst wenn sie es wollten, könnten Harry und Meghan Oprah Winfrey und dem Sender wahrscheinlich nicht mehr die Bedingungen diktieren. Es wurde schon zu viel investiert.“

Mobbingvorwürfe gegen die Herzogin

Anzeige

Am Dienstag wurden zudem Mobbingvorwürfe gegen Meghan bekannt. Die Londoner „Times“ hatte berichtet, dass im Jahr 2018, nicht lange nach der Hochzeit des Paares, innerhalb des Palasts eine Beschwerde gegen Meghan wegen Mobbings die Runde machte. Demnach sollen unter anderem zwei persönliche Assistentinnen der ehemaligen US-Schauspielerin wegen des hohen Drucks hingeworfen haben, den Meghan aufgebaut habe. Von Demütigungen und Tränen sei die Rede gewesen. Das gehe aus internen Palast-E-Mails hervor, die dem Blatt zugespielt worden seien. Was genau Meghan vorgeworfen wird, blieb aber unklar.

Meghans Anwälte bezeichneten die Vorwürfe in einem Schreiben an die „Times“ als „kalkulierte Schmutzkampagne, die auf irreführender und schädlicher Falschinformation beruht“. Es sei kein Zufall, dass diese „verzerrten, einige Jahre alten Vorwürfe“ an die britische Presse herangetragen würden, kurz bevor Meghan und Harry „offen und ehrlich über ihre Erfahrungen der vergangenen Jahre“ sprechen wollten.

„Meghan ist traurig über die jüngste Attacke gegen ihre Person, besonders als jemand, der selbst Ziel von Mobbing gewesen ist und sich ganz der Aufgabe verschrieben hat, diejenigen zu unterstützen, die Schmerz und Trauma erlitten haben“, fügte ein Sprecher Meghans und Harrys auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur hinzu. Der Buckingham-Palast wollte die Angelegenheit hingegen nicht kommentieren.

„Schockierende Sachen“

Sollte sich der Gesundheitszustand von Prinz Philip nicht drastisch verschlechtern, ist es wahrscheinlich, dass das Interview in den USA ausgestrahlt wird. In ersten Ausschnitten des Specials stellt Talkmasterin Oprah Winfrey unter anderem verblüfft fest: „Sie haben ein paar ganz schön schockierende Sachen gesagt hier.“ Am Sonntag werden die Zuschauer erfahren, um was es sich dabei handelt. Klar ist, dass die Aussagen des Paares wieder große Kritik nach sich ziehen werden.

RND/dpa/am

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen