Richterin lässt Prozess gegen Cuba Gooding junior zu

Er soll in einer Bar seine Hand an die Brust einer Frau gelegt haben – dafür muss sich der Schauspieler Cuba Gooding Jr. nun doch vor Gericht verantworten. Der Oscar-Preisträger bestreitet die Vorwürfe.

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New York. Eine Richterin in New York hat einen Antrag von Schauspieler Cuba Gooding Jr. gegen eine weitere Strafverfolgung wegen sexueller Belästigung abgelehnt. Die Richterin Phyllis Chu urteilte, dass widersprüchliche Aussagen zu den Vorwürfen gegen den Oscar-Preisträger bei einem Prozess geklärt werden sollten, der am 3. September beginnen soll. Ein Richter von Gooding, Mark Heller, teilte am Donnerstag mit, er rechne noch damit, dass sein Mandant entlastet werde.

Die Klägerin sei vermutlich betrunken gewesen

Die Staatsanwaltschaft von Manhattan hat Gooding vorgeworfen, am 9. Juni in einer Bar nahe dem Times Square in New York seine Hand auf die Brust einer 29-jährigen Frau gelegt zu haben. Er habe die Brust ohne die Zustimmung der Frau gedrückt. Die Klägerin sagte der Polizei, Gooding sei vermutlich betrunken gewesen. Der 51-Jährige wurde vier Tage nach dem angeblichen Vorfall festgenommen, nachdem er sich der Polizei gestellt hatte. Er hat die Vorwürfe des Berührens unter Zwang und sexuellen Missbrauchs bestritten.

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Verteidiger: Videoaufnahmen unterstützen Zeugenaussage

Die Verteidigung hatte beantragt, dass der Vorwurf des Berührens unter Zwang fallen gelassen wird, weil zwei Zeugen ausgesagt hätten, der Vorfall habe sich nicht ereignet. Videoaufnahmen von der Bar untermauerten die Aussage, argumentierte die Verteidigung.

Von dpa/rnd