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Richter: Bill Cosby folgte bei sexuellem Missbrauch einem Muster

Der Richter von Bill Cosbys Gerichtsprozess spricht davon, dass seine Verbrechen die Handschrift des Entertainers tragen. Cosby sei stets nach demselben Schema vorgegangen, das hätten die Aussagen der Opfer ergeben.

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Philadelphia. Der Richter von Bill Cosbys Gerichtsprozess spricht bei Zeuginnenaussagen mutmaßlicher Opfer von „erschreckenden Ähnlichkeiten“. Richter Stephen O’Neill schrieb in einer Stellungnahme vom Dienstag, die Aussagen deuteten auf ein „charakteristisches Verbrechen“ des Entertainers hin.

„Jedes Mal traf er eine deutlich jüngere Frau, gewann ihr Vertrauen, lud sie an einen Ort ein, wo er mit ihr alleine war, gab ihr einen Drink oder Drogen, und missbrauchte sie sexuell wenn sie außer Gefecht gesetzt war“, schrieb O’Neill. Diese Ähnlichkeiten hätten die Aussage zulässig gemacht.

Bill Cosby sitzt Gefängnisstrafe ab

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Eine Jury sprach Cosby im vergangenen Jahr schuldig, eine Frau 2004 sexuell missbraucht zu haben, nachdem sie von die Aussage von dieser und den fünf anderen gehört hatte. Der 81-Jährige Cosby hat Berufung eingelegt.
Im September trat er eine drei- bis zehnjährige Gefängnisstrafe in der Nähe von Philadelphia an.

Bei einem ersten Prozess im Juni 2017 hatte O'Neill nur eine weitere Zeugin zugelassen. Der Prozess wurde ohne Urteil beendet. Im April 2018 begann ein neuer Prozess, Monate nachdem die #MeToo-Bewegung begonnen hatte und Regisseur Harvey Weinstein und andere mächtige Männer in Hollywood und in anderen Branchen beschuldigt wurden.

Von RND/AP

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