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Reinhold Messner über Corona-Krise: „Es ist völlig ungewohnt für mich, obwohl ich Pensionär bin“

  • Bergsteiger Reinhold Messner ist normalerweise viel in der Welt unterwegs.
  • Wegen der Corona-Krise geht das aktuell nicht - was er nicht kennt.
  • Generell tun ihm die heutigen Alpinisten leid: „Wenn ich heute das machen würde, was ich vor 40 Jahren gemacht habe, hätte ich kaum Aufmerksamkeit.“
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Berlin. Zu viel Beliebigkeit, zu wenig Aufmerksamkeit - heutige Bergsteiger haben es aus Sicht von Reinhold Messner nicht leicht. „Ich hatte ganz großes Glück. Wenn ich heute das machen würde, was ich vor 40 Jahren gemacht habe, hätte ich kaum Aufmerksamkeit“, sagte der 76-jährige Extrembergsteiger der „Augsburger Allgemeine“ (Samstagausgabe). „Mir tun die heutigen Alpinisten leid, die mit dieser Situation zurechtkommen müssen.“

Er selbst muss derzeit allerdings auch mit einer ungewohnten Situation zurechtkommen: Die Corona-Pandemie habe ihn mit einem Leben konfrontiert, das er so bisher nicht kannte. „Noch kurz vor der Pandemie war ich in Bhutan, in Nepal, in Äthiopien. Ich kam nach Hause und hielt vier Vorträge. Das war’s.“ Seither lebe er das Leben eines Pensionisten. „Es ist völlig ungewohnt für mich, obwohl ich Pensionär bin.“

Messner hat als Erster alle 14 Achttausender bestiegen

Messner ist der erste Mensch, der alle 14 Achttausender bestiegen hat. Der Südtiroler war auch der Erste, der den Mount Everest im Alleingang und ohne zusätzlichen Sauerstoff erklomm.

RND/dpa

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