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Die Queen wird 95: Darum feiert sie zweimal Geburtstag

  • Königin Elisabeth II. feiert am 21. April ihren 95. Geburtstag
  • Doch gilt dieses Datum nicht als offizieller Geburtstag der Monarchin.
  • Der britische Brauch, als König oder Königin zweimal Geburtstag zu feiern, geht Jahrhunderte zurück.
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London. Eine Königin zu sein, das hat viele Vorteile: Zum Beispiel muss man als Aussteller von Reisepässen keinen selbst besitzen – und man darf zweimal im Jahr Geburtstag feiern. Einen an ihrem richtigen Geburtstag, dem 21. April – und einen zweiten am zweiten Samstag im Juni. Das war nicht die Idee von Königin Elisabeth II. – schon seit 260 Jahren feiern die britischen Monarchen ihren Geburtstag mit der Militärparade „Trooping the Colour“, wie die Website des britischen Königshauses informiert.

Doch warum gibt es überhaupt zwei Geburtstage? Es sind dieselben Überlegungen, die auch bei Hochzeitsplanungen zugrunde liegen. Im Sommer ist das unzuverlässige britische Wetter schlicht besser – und damit sind große Feiern und Paraden draußen besser umsetzbar.

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Elizabeth Alexandra Mary wurde am 21. April 1926 geboren. Sie ist das ältere von zwei Kindern von Prinz Albert, des seinerzeitigen Herzogs von York und späteren Königs Georg VI., und dessen Ehefrau Elizabeth, Herzogin von York.  @ Quelle: picture alliance / United Archiv
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„Offizieller Geburtstag“ ist ein fiktives Datum im Juni

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Um es noch komplizierter zu machen, wird nicht der 21. April als der offizielle Geburtstag gehandelt, sondern der im Juni, obwohl er kein festes Datum hat. Es ist der öffentliche Feiertag, an dem sich die Queen ihren Untertanen gemeinsam mit der britischen Königsfamilie auf dem Balkon des Buckingham Palace zeigt. Bei der Militärparade „Trooping the Colour“, an der normalerweise 1500 paradierende Soldaten, 200 Pferde und 400 Musiker teilnehmen, auch die Royal Air Force fliegt mit ihren Flugzeugen über London hinweg. Normalerweise, muss auch hier gesagt werden. Denn schon im vergangenen Jahr wurden die Feierlichkeiten in einer coronakonformen Version ausgetragen – ohne jubelnde Massen und mit Abstand zwischen den paradierenden Soldaten. Über ein ähnliches Format wird auch in diesem Jahr nachgedacht.

Der 21. April ist der eigentliche Geburtstag der Queen – und in der Regel auch der privatere ohne öffentliche Auftritte. In diesem Jahr muss sie ihn zum ersten Mal seit ihrer Hochzeit 1947 ohne ihren Ehemann Prinz Philip verbringen. Er ist am 9. April im Alter von 99 Jahren verstorben. Seine Beerdigung fand nur wenige Tage vor dem Geburtstag von Königin Elisabeth II. am 17. April statt.

RND/goe

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