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Amtsantritt mit nur 25 Jahren

70 Jahre auf dem Thron: Deshalb wurde Elizabeth II. so früh zur Königin

Queen Elizabeth II. und ihr Mann Prinz Philip bei der Krönung am 2. Juni 1953 in London.

Als die heutige Queen Elizabeth II. noch ein Kind war, regierte ihr Großvater Georg V., der in den letzten Monaten vor seinem Ableben immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. 1936, Elizabeth II. war zu dem Zeitpunkt neun Jahre alt, starb ihr Opa schließlich und ihr Onkel, Eduard VIII., übernahm den Thron. Dieser hatte Georg V. bereits vertreten, sofern es sein Gesundheitszustand nicht anders zuließ. So wie es heute auch Prinz Charles, der Thronfolger der Queen, immer häufiger tut – unter anderem erst kürzlich bei der Parlamentseröffnung.

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Zu dieser Zeit sollte die Liebe Eduards zu einer Amerikanerin einen Skandal rund um das britische Königshaus heraufbeschwören. Zwar war das Verhältnis von Eduard VIII. zu Wallis Simpson bekannt, wurde von den britischen Zeitungen jedoch größtenteils verschwiegen. Der Hintergrund: Die bürgerliche Amerikanerin war bereits zweimal verheiratet, als sie den britischen Thronfolger kennenlernte und sich in ihn verliebte. Dennoch wollte Eduard VIII. sie zur Frau nehmen, was die Regierung aufgrund des christlichen Scheidungsverbots untersagte. Ein Tabu zu dieser Zeit.

Für einen Monarchen, zumal als Oberhaupt der anglikanischen Kirche, war es nicht möglich, eine geschiedene Frau zu heiraten. Eduard entschied sich für die Liebe und gegen den Thron. Am 11. Dezember 1936 und damit nicht einmal ein Jahr nach Empfang der britischen Krone dankte er im Alter von 42 Jahren ab. Damit überließ er seinem Bruder Georg VI., der damals 40 Jahre alt war, den Thron. Als Erstgeborene rückte Elizabeth II. damit zur zukünftigen Thronerbin auf.

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Seit über sieben Jahrzehnten im Amt: Queen Elizabeth II. feiert ihren 96. Geburtstag

Gefeiert wird der Geburtstag der Queen allerdings erst im Juni diesen Jahres, des besseren Wetters wegen. Dann allerdings mit einer Parade in London.

Dass Elizabeth II. als Kronprinzessin bereits in der öffentlichen Wahrnehmung eine Rolle spielte, sollte sich weiter intensivieren, als ihr Vater Georg VI. an Lungenkrebs erkrankte. Eine Operation und zunehmende Schwäche führten dazu, dass der damalige britische Monarch von seiner Tochter immer wieder bei öffentlichen Auftritten und Reisen vertreten wurde. Schon damals an ihrer Seite: ihr Mann Prinz Philip, den sie 1947 heiratete. Fünf Jahre, bevor Elizabeth II. überraschend zur Königin werden sollte.

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Als das Paar auf einer Reise in Kenia war, am 6. Februar 1952, starb Elizabeths Vater. Am selben Tag wurde die heutige Queen zur Königin proklamiert. Ihre Krönung folgte am 2. Juni 1953 in der Westminster Abbey – aufgrund der traditionellen Trauerzeit und der umfangreichen Planungen der Krönungszeremonie mehr als ein Jahr später.

Die Krönung wurde erstmals live im Fernsehen übertragen, was eine neue Dimension für die Medialisierung des britischen Königshauses darstellte. Auch wenn es dafür Kritik gab, wollte Elizabeth II. die Bilder in die Welt senden. Ein Millionenpublikum verfolgte die Zeremonie in London und an den Bildschirmen. Und noch heute ist die Begeisterung rund um die Royals ungebrochen. 70 Jahre nach dem Thronantritt soll nun bei der Queen’s Birthday Parade am 2. Juni wieder groß gefeiert werden.

RND/psc

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