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Prozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker geht nach Corona-Infektion von Bushido weiter

  • Der Prozess gegen Clanchef Arafat Abou-Chaker pausierte für zwei Wochen wegen einer Corona-Infektion des Rappers Bushido.
  • „Nehmt die Sache ernst und achtet auf eure Mitmenschen“, so der Rapper.
  • Ab Mittwochmorgen soll wieder vor dem Landgericht Berlin verhandelt werden.
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Berlin. Der Prozess gegen einen Berliner Clanchef wird nach einer zweiwöchigen Zwangspause wegen einer Corona-Infektion von Rapper Bushido am Mittwoch (9.30 Uhr) fortgesetzt. Dem Clanchef wird vor dem Landgericht der Hauptstadt unter anderem versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt. Drei seiner Brüder sind als Gehilfen oder Mittäter angeklagt.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es zu Straftaten gekommen sei, nachdem Bushido 2017 die Geschäftsbeziehungen zu dem Clanchef aufgelöst habe. Arafat Abou-Chaker habe dies nicht akzeptieren wollen und von Bushido eine Millionenzahlung sowie die Beteiligung an dessen Musikgeschäften für 15 Jahre gefordert. Der Musiker soll bedroht, beschimpft, eingesperrt und mit einer Wasserflasche sowie einem Stuhl attackiert worden sein.

Bushido: „Nehmt die Sache ernst“

Bushido hatte seine Infektion vor zwei Wochen öffentlich gemacht. „Auch wenn ich alle Vorgaben sehr ernst genommen habe, habe ich heute einen positiven Corona-Test erhalten“, schrieb der 42-Jährige in einer Instagram-Story auf seinem Account. Er habe Symptome. „Nehmt die Sache ernst und achtet auf eure Mitmenschen“, so der Rapper. Seine Zeugenaussage im Prozess musste wegen der Infektion unterbrochen werden.

RND/dpa

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