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Lady Diana wäre heute 60 geworden: Ihr Leben in Zitaten

  • Ein tödlicher Autounfall riss Lady Diana 1997 aus dem Leben: Heute wäre die Prinzessin 60 Jahre alt geworden.
  • Die Britin war bekannt für ihre freundliche und ehrliche Art.
  • Sechs ihrer Zitate beschreiben den Charakter der „Königin der Herzen“.
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Kindergärtnerin, Ehefrau, Mutter und Philanthropin – Lady Diana trug im Laufe ihres Lebens viele Titel. Nach ihrer Verlobung mit dem britischen Thronfolger Prinz Charles wurde sie zum Star der Royals. Doch mit ihrem tragischen Unfalltod am 31. August 1997 in Paris verlor die Welt ihre Lieblingsmonarchin. Am 1. Juli 2021 wäre die Prinzessin 60 Jahre alt geworden – sechs Zitate beschreiben das Wesen der „Queen of the Heart“.

„Es hat lange gedauert, bis ich verstanden habe, warum die Leute so an mir interessiert waren.“

Diana führte vor ihrer Beziehung mit Prinz Charles ein beschauliches Leben: Sie arbeitete als Kindergärtnerin und lebte in London. Zwar war ihre Familie adlig und wohlhabend, doch bekannt war Diana der breiten Öffentlichkeit nicht. Mit jungen 20 Jahren heiratete sie in die royale Familie ein und wurde zum Liebling der Britinnen und Briten. Besonders ihre freundliche und ehrliche Art sorgte für große Beliebtheit. Der Chefredakteur der Boulevardzeitung „Sun“ lobte Diana einst als Mischung zwischen einem Supermodel und Mutter Teresa.

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„Nichts macht mich glücklicher, als zu versuchen, den schwächsten Menschen zu helfen.“

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Ihr Leben stand im Zeichen des sozialen Engagements. Sei es die AIDS-Krise oder die Folgen von Krieg und Terror, mit mutigen Aktionen machte sie auf die Probleme der Schwächeren aufmerksam. So gab sie im Jahr 1987 einem an AIDS erkrankten Mann in einem New Yorker Krankenhaus die Hand. Zu einer Zeit, in der die Krankheit AIDS sowie deren Infektiosität noch weitgehend unerforscht war und „homosexuelle Pest“ genannt wurde.

„Da war Diana, die Prinzessin von Wales, die ohne Handschuhe hereinkam und unseren Patienten und uns die Hand schüttelte“, erinnerte sich der Krankenpfleger John O’Reilly gegenüber der BBC an den Besuch. „Das war sehr bewegend.“ Mit dem Besuch wollte sie dabei helfen, das Stigma der Krankheit abzubauen.

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„Ich wäre gerne eine Königin der Herzen.“

Zwar war Queen Elizabeth II. das Oberhaupt der britischen Monarchie, doch Diana war die Monarchin fürs Herz. Sie war eine Gegnerin der „Stiff Upper Lip“ – die britische Art ja keine Emotionen zu zeigen – und sprach über ihre eigenen psychischen Probleme. Ihr erfrischendes Auftreten kam gut in der Mitte der Gesellschaft an und ließ die britische Königsfamilie wieder nahbarer wirken.

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„Ich lebe für meine Söhne. Ohne sie wäre ich verloren.“

Dianas oberste Priorität waren immer ihre Kinder William und Harry, die 1982 und 1984 zur Welt kamen. Trotz der herausfordernden Ehe zu Charles war Diana stets für ihre Söhne da und schützte sie – so weit es möglich war – vor den Paparazzi. Im Gegenzug gaben William und Harry ihrer Mutter Halt und trösteten sie in Krisensituationen.

Bis heute verteidigen die Söhne Diana: Kürzlich äußerten sich beide mit drastischen Worten zur Untersuchung über das legendäre BBC-Interview in der Sendung Panorama mit ihrer Mutter. Der Bericht hatte ergeben, dass ein Reporter der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt gefälschte Dokumente eingesetzt hatte, um Zugang zu Diana zu erhalten. Später hatte die BBC das Fehlverhalten vertuscht. „Es ist meine Sicht, dass die betrügerische Weise, in der das Interview zustande kam, substanziell beeinflusst hat, was meine Mutter sagte“, erklärte William daraufhin.

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Harry gab den Medien in einer Mitteilung Schuld am Tod von Diana: „Der Welleneffekt einer Kultur der Ausbeutung und der unethischen Praktiken hat sie letztendlich das Leben gekostet.“

„Nun, wir waren zu dritt in dieser Ehe, also war es ein bisschen eng.“

Diana erzählte in dem BBC-Interview erstmals öffentlich von den Eheproblemen mit Charles – zu diesem Zeitpunkt war das Paar bereits getrennt. Ihre Aussagen bestätigten Gerüchte, die seit Jahren im Umlauf waren: dass Charles eine Affäre mit seiner Ex-Freundin Camilla Parker Bowles hatte und Diana ebenfalls fremd ging.

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Das Interview hatte Folgen. Nur einen Monat später wurde bekannt, dass die Queen sich für eine rasche Scheidung des Paares aussprach. Charles war einverstanden und ließ über seinen Sprecher erklären: „Der Prinz hat nicht die Absicht, wieder zu heiraten.“ Dianas heimlich arrangierter Fernsehauftritt wurde als Vertrauensbruch gegenüber dem Königshaus gewertet, zeigte aber den Mut der Prinzessin.

Weniger als zwei Jahre nach dem spektakulären Interview verunglückte sie – von Paparazzi verfolgt – tödlich bei einem Autounfall mit ihrem Partner Dodi Al Fayed in einem Pariser Tunnel.

„Es ist wichtig, dass die Monarchie mit dem Volk in Kontakt bleibt.“

Diana wollte die Monarchie der Öffentlichkeit zugänglicher machen. Sie räumte mit alten Traditionen auf und nahm beispielsweise ihre Kinder auf offizielle Reisen mit. In vorangegangen Generationen blieben die Kinder der Monarchinnen und Monarchen zu Hause.

Der Satz der Prinzessin könnte aktueller kaum sein. Die britische Monarchie erlebt seit 2020 eine ihrer größten Krisen. Mit dem Rücktritt von Prinz Harry und seiner Frau Meghan wurden tiefe Probleme in der „Firma“ sichtbar: Das Paar berichtete im Interview mit US-Talkerin Oprah Winfrey von psychischem Druck, Intrigen im Palast und Rassismus. Viele Kritikerinnen und Kritiker forderten daraufhin eine Modernisierung der britische Monarchie. Eine schwierige Aufgabe, die Lady Diana sich einst vorgenommen hatte.

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