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Prinz Philip: Darum hat er seine letzte Ruhestätte noch nicht gefunden

  • Bei der Beisetzung von Prinz Philip wurde sein Sarg in die königliche Gruft hinabgelassen.
  • Seine letzte Ruhestätte ist das aber nicht.
  • Erst wenn auch seine Ehefrau Queen Elizabeth II. stirbt, werden sie ins Familiengrab umgebettet.
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Windsor. Der Sarg mit den sterblichen Überresten von Prinz Philip ist am Samstag im Rahmen der Trauerfeier in die königliche Gruft von Schloss Windsor, unterhalb der St. George’s Chapel, hinabgelassen worden. Hierfür war eine Art Aufzug im Einsatz. Doch auch wenn eine Beisetzung gerne als letzter Weg bezeichnet wird – bei Prinz Philip ist es nicht ganz richtig.

Die königliche Gruft ist nur eine Art Zwischenstopp auf dem letzten Weg von Prinz Philip, dem Herzog von Edinburgh. Umgeben von zehn Monarchen, darunter Heinrich VIII., wartet er quasi auf die Wiedervereinigung mit seiner liebsten „Lilibet“, seiner Ehefrau Queen Elizabeth II. Erst nach dem Ableben der heute 94 Jahre alten Monarchin wird auch Prinz Philip begraben – im Familiengrab an der Seite seiner Frau. Das befindet sich in der König-Georg-VI.-Gedenkkapelle, einem Nebengebäude der St. George‘s Chapel.

Prinz Philip wartet in der königlichen Gruft auf seine Ehefrau

Im Familiengrab finden bereits die Eltern von Queen Elizabeth II. ihre letzte Ruhe: die einstige Königin Elizabeth, besser bekannt als Queen Mum, und König König George VI. Auch ihre 2002 verstorbene Schwester Prinzessin Margaret ist dort beerdigt. Nach dem Tod der Queen nehmen Prinz Philip und Queen Elizabeth II. den letzten Weg gemeinsam auf sich. Das hatten die beiden bereits vor dem Ableben von Prinz Philip entschieden.

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Prinz Philip ist am 9. April im Alter von 99 Jahren gestorben. Er lernte die heutige Königin von Großbritannien bereits im Alter von 18 Jahren kennen, das Paar war 73 Jahre verheiratet. Aufgrund der royalen Trauerzeit wird der 95. Geburtstag von Queen Elizabeth II. in der kommenden Woche nicht gefeiert. Die nationale Trauerzeit in Großbritannien ist hingegen am heutigen Sonntag beendet worden. Erstmals nahm wieder ein Regierungsmitglied an einer Polittalkshow teil, auch auf offizielle Termine hatte das Kabinett zuletzt verzichtet.

RND/msk (mit dpa)

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