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Prinz Harry akzeptiert Entschädigung von britischem Boulevardzeitungsverlag

  • Einen Streit mit der britischen Boulevardpresse hat Prinz Harry nun beendet.
  • Der Verlag bittet um Entschuldigung und zahlt Entschädigung.
  • Harrys Anwältin findet zum Abschluss des Falls klare Worte für das Vorgehen der Zeitung.
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London. Im Streit um Boulevardberichte über sein angebliches Zerwürfnis mit den britischen Streitkräften hat Prinz Harry eine Schadenersatzzahlung des Verlags der „Mail on Sunday“ akzeptiert. Die in den Artikeln aufgestellte Behauptung, wonach Harry den Royal Marines den Rücken gekehrt habe, seien falsch, sagte seine Anwältin Jenny Afia am Montag in einer virtuellen Anhörung. Dies habe der Verlag Associated Newspapers eingesehen.

Die Berichte der Zeitung „The Mail on Sunday“ und deren Onlineversion „MailOnline“ hätten allerdings nicht nur einen persönlichen Angriff auf den Charakter des Herzogs von Sussex dargestellt, sondern fälschlicherweise seinen Dienst am Land infrage gestellt, ergänzte Afia. Seinem Ruf und seiner Stellung bei britischen Veteranen sei erheblicher Schaden zugefügt worden.

Harry diente seit mehr als zehn Jahren in der Armee

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Im Frühling 2020 hatten Harry und seine Ehefrau Meghan in einem spektakulären Schritt ihre royalen Pflichten niedergelegt. Später zog das Paar nach Kalifornien. Seine militärischen Ehrentitel ruhen einstweilen, sollen aber im März im Rahmen einer im Königshaus geplanten Gesamtbewertung der Arrangements rund um den „Megxit“ auf den Prüfstand kommen.

In den Boulevardartikeln hieß es indes, Harry sei seit einem letzten Auftritt als Ehrenmitglied der Royal Marines nicht mehr mit der Truppe „in Kontakt gestanden“. Die Militärführung spiele zudem mit dem Gedanken, ihn als Generalkapitän zu ersetzen.

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Harry diente seit mehr als zehn Jahren in der Armee. Darauf sei er stolz und unterhalte nach wie vor „aktive Verbindungen“ zu den Streitkräften und werde dies auch in Zukunft tun, betonte seine Anwältin Afia.

Klage wegen Verleumdung

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Im vergangenen Jahr verklagte Harry Associated Newspapers wegen Verleumdung. Den Schadenersatz will der 36-Jährige an die von ihm gegründete Stiftung der Invictus Games spenden, die sich für kriegsversehrte und kranke Militärangehörige einsetzt. Die genaue Summe blieb unter Verschluss.

Mit Harrys Annahme der Entschuldigung und Entschädigung des Verlags ist der Fall abgeschlossen, doch läuft noch ein Klageverfahren seiner Frau gegen das gleiche Medienhaus. Meghan wirft Associated Newspapers eine Verletzung von Privatsphäre und Urheberrechten vor, da in Artikeln Auszüge aus einem Brief an ihren Vater Thomas Markle publik gemacht wurden, den sie nach ihrer Hochzeit mit Harry 2018 schrieb.

RND/AP

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