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Popstar Shakira droht ein Prozess wegen Steuerhinterziehung in Spanien

  • Der Popsängerin Shakira wird seit längerem Steuerhinterziehung vorgeworfen.
  • Nun teilte der Ermittlungsrichter mit, dass seine Untersuchung „genügend Belege für Kriminalität“ ergeben habe und er eine Weiterleitung des Falls an ein Gericht empfehle.
  • Bei einer Verurteilung würde der Sängerin eine mögliche Geldstrafe oder sogar Haft drohen.
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Barcelona. Auf Popstar Shakira kommt offenbar ein Prozess wegen Steuerhinterziehung in Spanien zu. Ermittlungsrichter Marco Juberías teilte am Donnerstag mit, dass seine drei Jahre lange Untersuchung „genügend Belege für Kriminalität“ ergeben habe. Er empfehle daher eine Weiterleitung des Falls an ein Gericht. Die Entscheidung kann juristisch angefochten werden.

Im Dezember 2019 warfen Staatsanwälte Shakira vor, dem Fiskus 14,5 Millionen Euro vorenthalten zu haben, als sie zwischen 2012 und 2014 trotz ihres offiziellen Wohnsitzes in Panama überwiegend in Spanien gelebt habe. Die 44-Jährige hatte zuvor bei einer Aussage im Juni 2019 jegliches Fehlverhalten bestritten. Ihre PR-Firma erklärte, dass sie sofort die ausstehende Summe bezahlt habe, als sie vom Finanzamt über ihre Schulden informiert worden sei.

Shakira droht eine mögliche Geldstrafe oder sogar Haft

Der kolumbianischen Sängerin droht eine mögliche Geldstrafe oder sogar Haft, sollte sie der Steuerhinterziehung für schuldig befunden werden. Jedoch kann ein Gericht Ersttätern die Gefängnisstrafe auch erlassen, falls sie zu weniger als zwei Jahren hinter Gittern verurteilt werden.

RND/AP

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