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Popsänger Kunze: “Wenn ich eine Erkältung habe, bin ich nicht ansprechbar”

  • Heinz Rudolf Kunze geht es so wie vielen Deutschen: Er ist ein Hypochonder.
  • Von seinem Arzt gibt es allerdings auch Lob, wie er in einem Interview erzählte.
  • Er wünsche sich auch mehr Respekt für ältere Menschen.
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Berlin. Der deutsche Popsänger und Liedermacher Heinz Rudolf Kunze (63) steht dazu, ein Hypochonder zu sein. "Ich bin, vielleicht ist das sehr künstlertypisch, sehr schmerzempfindlich. Wenn ich eine Erkältung habe, bin ich nicht ansprechbar, und mit mir ist nichts anzufangen", sagte der in Ostwestfalen geborene, seit langem in Niedersachsen lebende Musiker dem Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" (August). Sein Arzt lobe ihn allerdings für seine Angst vor Krankheiten, weil er Beschwerden nicht verdränge, bis sie eskalierten.

Kunze hatte im Februar mit "Der Wahrheit die Ehre" Platz 3 der deutschen Album-Charts erreicht. Große Erfolge feierte er auch in den 80er ("Dein ist mein ganzes Herz") und 90er Jahren ("Brille").

Mit seinem Alter kommt er nach eigenen Worten ganz gut klar. "Mit dieser 63, die ich alt bin, kann ich ganz wenig anfangen. Ich merke nur körperlich, dass ich keine 30 mehr bin." Kunze empfiehlt, sich nicht nur auf Jugendlichkeit zu konzentrieren: "Die Älteren haben mehr Respekt verdient, man sollte ihren Erfahrungsschatz besser nutzen und ihre Bereitschaft mitzutun. Sie haben einen riesigen Vorteil: Sie waren schon mal jung, aber sie waren auch etwas anderes. Die Jungen sind nur jung, sonst gar nichts."

RND/dpa

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