Popikone Cher hilft dem „einsamsten Elefanten der Welt“

  • Popikone Cher setzt sich für den als „einsamsten Elefanten der Welt“ bekannt gewordenen Dickhäuter Kaavan in Pakistan ein.
  • Der Elefant lebte 35 Jahre lang im Marghazar-Zoo in Islamabad, der wegen miserabler Zustände schließen musste.
  • Am Sonntag will Cher den Elefanten nach Kambodscha bringen.
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Islamabad. Popikone Cher ist bei ihrem Einsatz für den „einsamsten Elefanten der Welt“ vom pakistanische Premierminister Imran Khan empfangen worden. Sie will nach eigenen Angaben den Elefanten Kaavan, der seit dem Tod einer Artgenossin 2012 allein in einem Zoo Islamabads lebt, auf dem Weg in eine bessere Unterbringung in Kambodscha begleiten. Das höchste pakistanische Gericht hat im Frühjahr die Schließung des Marghazar-Zoos wegen miserabler Zustände angeordnet. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten organisiert jetzt seinen Umzug.

Pakistans berühmter Elefant "Kaavan" wartet im Maragzar-Zoo darauf, in ein Schutzgebiet in Kambodscha transportiert zu werden. © Quelle: Anjum Naveed/AP/dpa

Chers Reiseplan für ihr persönliches Engagement für Kaavan wurde aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht. Das Büro Khans veröffentlichte am Freitag aber ein Video von dessen Begegnung mit Cher. Es teilte auch mit, dass Cher noch mit Kaavan zusammentreffen werde. Cher dankte Khan per Twitter dafür, dass „er es mir möglich macht, Kaavan nach Kambodscha mitzunehmen“. Es werde einen Dokumentarfilm über Kaavan geben, der voraussichtlich „herzerwärmend“ sein werde.

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Kaavan nach dem Tod seiner Artgenossin untröstlich

Nach Angaben eines Sprechers von Vier Pfoten International, Martin Bauer, soll Kaavans Reise am Sonntag beginnen. Ein Tierarzt der Organisation, Amir Khalil, sagte, Kaavan sei nach dem Tod seiner Artgenossin, mit der er 35 Jahre zusammen lebte, untröstlich gewesen. Vier Pfoten versucht seit 2016, eine bessere Unterbringung für Kaavan zu erreichen, der nach Angaben von Tierärzten übergewichtig und zugleich mangelernährt und zudem verhaltensauffällig ist.

Im September zeigte eine Untersuchung, dass Kaavans Nägel eingerissen und übermäßig gewachsen waren, weil er jahrelang in einem Gehege mit für ihn schädlichen Bodenmaterial lebte. Zudem schüttle er über Stunden hinweg den Kopf hin und her, was ein Zeichen für seine Langeweile sei.

RND/AP

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