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  • Pete Parada: Offspring-Drummer will sich nicht gegen Corona impfen lassen und bleibt Tour fern

The-Offspring-Drummer will sich nicht impfen lassen und fliegt aus der Band

  • Drummer Pete Parada wird nicht mit The Offspring auf Tour gehen.
  • Das teilte der 48-Jährige am Dienstag via Instagram mit.
  • Parada leide unter einer Nervenerkrankung, die auch im Zusammenhang mit Corona-Impfungen aufzutreten scheint.
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Pete Parada, Drummer der kalifornischen Pop-Punk-Band The Offspring gab am Dienstag bekannt, dass er nicht mehr Teil der Band sei, meldet „The Guardian“ am Mittwoch. In einem Instagram-Post erklärt der 48-Jährige: „Unter meinen derzeitigen gesundheitlichen Umständen, und mit Blick auf die Nebenwirkungen, die diese Impfungen hervorrufen können, hat mir mein Arzt vorerst von einer Impfung abgeraten.” Parada leide seit seiner Kindheit an einer schweren neurologischen Erkrankung, dem Guillain-Barré-Syndrom (GBS).

Dieses kann, nach Befunden des US-Amerikanischen Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS), eine Kontraindikation für die Verabreichung einer Corona-Schutzimpfung sein. Wie das VAERS berichtet, sei es zuletzt zu 100 Fällen gekommen, bei denen GBS in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson aufgetreten sei. Eine direkte Verbindung zwischen GBS und der Johnson&Johnson-Impfung konnte aber nicht nachgewiesen werden.

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Seltene Nervenkrankheit im Zusammenhang mit Johnson&Johnson-Impfung

Das Guillain-Barré-Syndrom schädigt durch eine überschießende Immunreaktion die Nervenfasern, so dass diese keine Reize mehr weiterleiten können. Zu den möglichen Folgen zählen Lähmungen der Beine, Arme und im späteren Verlauf des Gesichts und der Atemorgane.

„Ich habe keine negativen Gefühle gegenüber meiner Band”

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Da die Impfung aber zunehmend zu einem Standard in der Musikindustrie werde, entschied die Band, vorerst auf Parada zu verzichten: Es sei „kürzlich die Entscheidung getroffen worden, dass es nicht sicher sei, mich im Studio oder auf der Tour dabeizuhaben.” Trotz dieser Entscheidung hege Parada keinen Groll gegen seine Bandkollegen: „Sie tun, was sie für am Besten für sich halten, und ich tue dasselbe.” Er wünsche der Band viel Erfolg bei der anstehenden Tour und bedauere es, dass er wieder nicht mit den Fans und der Community feiern kann.

Parada appelliert in seinem Posting auch an die Gesellschaft und die Politik: Es müsse mehr Rücksicht auf die diversen Lebensumstände der Menschen genommen werden, nicht für jeden berge die Impfung geringere Risiken als die Erkrankung selbst. Er selbst sei bereits im vergangenen Jahr mit Corona infiziert gewesen und habe die Erkrankung gut überstanden. Er wünsche sich, dass seine und die Entscheidungen Millionen anderer Menschen, sich nach gründlicher Abwägung gegen eine Impfung zu entscheiden, respektiert werden.

RND/krt

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