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„Orange Is the New Black“-Star Uzo Aduba: „Diversität ist mehr als ein Trend“

  • In der vierten Staffel der Dramaserie „In Treatment“ ist Uzo Aduba wieder als Psychotherapeutin Dr. Brooke Taylor zu sehen.
  • Im Interview verrät die Schauspielerin nun, welche gesellschaftlichen Probleme ihr am Herzen liegen.
  • Dabei spricht sie auch über die fehlende Repräsentanz von schwarzen Hauptdarstellerinnen und Hauptdarstellern in Serien.
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Sie ist nicht nur eine Ausnahmeschauspielerin, sondern auch ein US-Star mit großer Stimme und großen Visionen. Uzo Aduba verkörperte von 2013 bis 2019 die Rolle der Suzanne „Crazy Eyes“ Warren in der Netflix-Erfolgsserie „Orange Is the New Black“. Dafür erntete die US-Schauspielerin nicht nur jede Menge internationales Lob, sondern auch mehrere „Emmy“-Awards sowie zwei Golden-Globe-Nominierungen.

Doch auf ihrem Ruhm will sich Aduba, die ab dem 27. Juli in der vierten Staffel der preisgekrönten US-Therapieserie „In Treatment“ (immer dienstags, 20.15 Uhr, auf Sky Atlantic) Psychotherapeutin Dr. Brooke Taylor spielt, nicht ausruhen. Im Interview verrät sie nun, dass besonders im Jahr 2021 viele gesellschaftliche Probleme zusammenkommen, die das Gehör einer breiten Masse verdient hätten. „Es gibt leider nicht nur ein Problem, um das wir uns kümmern sollten - seien es Themen rund um die Rechte von LGBTQIA, Selbstmord bei Jugendlichen, die extremen Ungleichheiten in der Vermögens- und Einkommensverteilung“, sagt sie. „Für mich persönlich ist auch das Thema psychische Gesundheit besonders wichtig.

Fehlende Repräsentanz von schwarzen Hauptdarstellerinnen und Hauptdarstellern in US-Serien

Ebenfalls ein gesellschaftliches Problem, das spätestens seit den „Black Lives Matter“-Protesten im vergangenen Jahr von einer breiten Masse ernst genommen wird: die fehlende Repräsentanz von schwarzen Hauptdarstellerinnen und Hauptdarstellern in US-Serien. Auch dazu hat Uzo Aduba eine klare Meinung, die sie im Interview offen teilt. „Ich hoffe, dass es sich mehr und mehr zum Positiven entwickelt. Ich sehe auf jeden Fall schon eine Veränderung“, stellt die Schauspielerin klar.

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Auf der anderen Seite wünsche sich die 40-Jährige, „dass der Moment, in dem wir uns gerade befinden, nicht nur ein Style oder ein Trend ist“. Weiter erklärte der TV-Star: „Es wäre schade, wenn wir das Thema behandeln, als sei es ein toller Anzug von Chanel - oder als sei es ein Trend wie der, Birkenstock-Schuhe zu tragen. Als sei es etwas, das nur für einen gewissen Zeitraum funktioniert, aber nicht für immer.“ Abschließend plädierte Aduba: „Ich hoffe, dass sich die Zukunft des Fernsehens dahin entwickelt, dass es zur Normalität wird, mehr Diversität zu sehen. Wir haben schon so viel Vorarbeit geleistet - jetzt muss es nur weitergehen.“

RND/Teleschau

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