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Herzogin Meghan berichtet von Rassismus im Palast – Prinz Harry rügt die Presse

  • Während der Schwangerschaft sah sich Herzogin Meghan im Palast und in der Presse Rassismus ausgesetzt.
  • Das erzählte die 39-Jährige im Interview mit Oprah Winfrey.
  • Es habe Bedenken und Gespräche darüber gegeben, wie dunkel die Haut ihres Sohnes Archie (1) werden könnte, sagte sie.
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Los Angeles. Im großen Interview hat Herzogin Meghan von rassistischem Verhalten während ihrer Schwangerschaft mit Sohn Archie gesprochen. Es habe Bedenken und Gespräche darüber gegeben, „wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird“, sagte Meghan in dem Gespräch mit Moderatorin Oprah Winfrey. Dies sei aus Gesprächen der „Familie“ mit ihrem Mann Prinz Harry hervorgegangenen. Wer genau von den Royals diese Äußerungen gemacht habe, wollte Meghan nicht verraten, weil dies „sehr schädlich“ für einige Personen wäre. Es sei aber wohl klar, dass ein braunes Baby ein Problem für den Palast gewesen wäre.

Prinz Harry hat mangelnde Unterstützung der Königsfamilie im Umgang mit den rassistischen Angriffen auf seine Frau Meghan kritisiert. Dutzende Parlamentarier hätten den „kolonialen Unterton“ in Artikeln über Meghan kritisiert, sagte Harry in dem am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview mit dem US-Sender CBS. Aber von seiner Familie habe sich nie jemand zu Wort gemeldet. „Das hat weh getan“, sagte der Enkel von Königin Elizabeth II.

Harry zeigte aber auch Verständnis für die Haltung. Er wisse, wie viel Angst sie hätten, dass sich die öffentliche Meinung aufgrund der Berichterstattung der britischen Boulevardpresse gegen sie drehe. Es gebe einen ungeschriebenen Vertrag zwischen den Royals und der Boulevardpresse. Die Journalisten erhielten Zugang, der Palast bekomme gute Presse.

Medien sollen Rassismus angestachelt haben

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Das Paar warf den Medien vor, Rassismus angestachelt zu haben. „Sie haben von Beginn unserer Beziehung an angegriffen und so sehr zum Rassismus aufgewiegelt, deshalb hat sich unser Risiko verändert“, sagte Meghan. „Es war nicht nur verrückter Klatsch.“ Es habe das Ausmaß der Morddrohungen gegen sie verändert.

Harry sagte, die königliche Familie sei in ihrem Status eingesperrt. Das gelte auch für seinen Vater Prinz Charles sowie für seinen Bruder Prinz William. „Ich selbst war auch gefangen“, sagte Harry. „Ja, aber ich war gefangen, ich wusste nicht, dass ich gefangen war.“

RND/dpa

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