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Olivia Jones über ihre Travestie-Anfänge: „Meine Mutter hat sich für mich geschämt“

  • Olivia Jones zählt seit Jahren zu den bekanntesten Dragqueens Deutschlands.
  • Als sie jedoch mit der Travestiekunst begann, erhielt sie Gegenwind von ihrer Mutter.
  • „Einmal sagte sie in ihrer Verzweiflung zu mir, ich wäre Abschaum“, erzählt die 51-Jährige in einem Interview.
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Hamburg. Dragqueen Olivia Jones erinnert sich, dass ihre Mutter ihre Travestiekunst lange als Schande empfand. „Meine Mutter hat sich für mich geschämt. Sie parkte das Auto bewusst eine Straße von der Schule weg, wenn sie mich abholte“, sagte die 51-Jährige der Zeitschrift „Bunte“. „Einmal sagte sie in ihrer Verzweiflung zu mir, ich wäre Abschaum.“

Erst nach mehreren Jahrzehnten hätten sich die Travestiekünstlerin und ihre Mutter versöhnt, so Jones. „Heute ist sie eine meiner besten Freundinnen. Und versteht mich. Ich habe ja nichts verbrochen damals.“

Die berühmte Hamburger Dragqueen und Unternehmerin, die aus dem niedersächsischen Springe in der Region Hannover stammt, hatte im April ihre Biografie „Olivia Jones - Ungeschminkt“ veröffentlicht. In dem Buch plaudert Jones über ihr Leben als Oliver Knöbel, ihr Liebesleben und ihre Begegnungen mit Promis.

RND/dpa

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