Oliver Pocher gönnt seinen Kollegen Misserfolg

  • In einem Interview stellt Comedian Oliver Pocher seine Karriere als fast makellos dar.
  • Ihm sei aber bewusst, dass viele ihm das nicht gönnten und ihn “abschreiben” wollten.
  • Selbst hat er aber auch Spaß am Misserfolg von Kollegen.
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Berlin. Oliver Pocher hat Spaß am Misserfolg mancher Kollegen. In einem Interview mit dem Magazin "Playboy" (Juli-Ausgabe) verriet der 42 Jahre alte Comedian: "Es gibt Kollegen, die ich total beschissen finde, und da freue ich mich, wenn alles von denen abkackt."

Umgekehrt gab es nach seinen Worten in der Medienbranche “zu jeder Zeit Leute, die sich freuen, mich abschreiben zu können”, sagte Pocher. Auf die Nachfrage, was für Leute das seien, antwortete er: “Fast alle.” Er selbst sieht sich aber als fast makellos an: „Ich habe fast keine Fehler gemacht“, sagt er dem Magazin über seine Karriere. „Es gibt sicherlich ein, zwei Sachen, bei denen man im Nachhinein denkt, hätte man vielleicht nicht so sagen oder machen müssen. Aber es gibt nichts, was ich bereue.“

“Entschuldigung” bei Kachelmann

Ein Beispiel dafür nennt er auch gleich: "Vor Kurzem hatte ich zum Beispiel Kontakt mit Jörg Kachelmann. Bei der ,Oliver Pocher Show‘ bin ich damals (September 2010, Anm. d. Red.) an seinem ersten Prozesstag als Jörg Kachelmann verkleidet in die Tiefgarage reingefahren, wir sind durchgewunken worden, und das war’s, das gab relativ viel Aufmerksamkeit. Jetzt, zehn Jahre später hab ich mit Jörg Kachelmann wegen einer Sendung telefoniert und ihm gesagt, dass ich nicht weiß, ob ich’s noch mal machen würde.“

RND/dpa/hsc

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