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Quarantäneausnahme für Nicole Kidman in Hongkong sorgt für Empörung

  • Hollywoodstar Nicole Kidman ist vor wenigen Tagen für Dreharbeiten nach Hongkong gereist, die notwendige siebentägige Quarantäne ist ihr allerdings erspart geblieben.
  • Öffentlich wurde der Fall, als Fotos der Schauspielerin beim Einkaufen auftauchten.
  • Die Kritik ist groß, daran kann auch die Begründung der Regierung nichts ändern.
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Hongkong. Hollywoodstar Nicole Kidman ist für Dreharbeiten in Hongkong eine Coronavirus-Quarantäne erspart geblieben. Die Regierung der halbautonomen chinesischen Metropole bestätigte am Donnerstag, dass es in einem vielfach diskutierten Fall eine Ausnahme von der verpflichtenden Quarantäne gegeben habe. Kidman wurde namentlich nicht erwähnt, es wurde aber betont, dass die Arbeit dieser Person wichtig für Hongkongs Wirtschaft sei.

In sozialen Medien sorgte die Ausnahmeregelung für Kidman für Empörung, der Name der Schauspielerin trendete am Donnerstag bei Twitter. „Als jemand, der in ein paar Tagen nach Hongkong zurückkehrt und drei Wochen in Quarantäne muss statt der einen, die ich eingeplant hatte, macht mich das wirklich wütend“, schrieb ein Nutzer.

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„Olympische Medaillengewinner müssen in Hongkong in Quarantäne, aber Nicole Kidman muss das nicht, weil sie ein Hollywoodstar ist und den Film ‚Expats‘ drehen muss“, schrieb eine andere Person.

„Freunde und Familie in Hongkong, wie fühlt es sich an, zu wissen, dass Hollywoodstars von den Quarantäneregeln ausgenommen sind, während ihr für drei Wochen in einem Hotelzimmer eingesperrt seid?“, schrieb eine weitere Nutzerin.

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Nicole Kidman wurde kurz nach ihrer Einreise beim Einkaufen gesehen

In den vergangenen Tagen war Kidman mehrfach in Hongkong gesehen worden, Medien veröffentlichten Fotos, die sie beim Einkaufen zeigen. Sie flog Berichten zufolge am vergangenen Donnerstag aus Sydney ein, wo aktuell ein Lockdown gilt, um in Hongkong die Serie „Expats“ für Amazon Prime zu drehen. Gegenüber US-Medien äußerten sich Vertreter Kidmans bislang nicht zu der Kritik.

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In Hongkong gelten coronabedingt strenge Einreiseregeln. Auch voll geimpfte Reisende müssen in eigenen Hotels in Quarantäne und zudem einen negativen PCR-Test und einen positiven Antikörpertest vorweisen. Für jene, die aus Risikoländern einer mittleren Kategorie einreisen, zu der auch Australien zählt, galten bisher sieben Tage Quarantäne, ab Freitag sind es 14. Wer aus einem Hochrisikoland wie den USA kommt, muss in Hongkong 21 Tage in Isolation.

RND/AP/seb

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