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Neuer Ärger um Urlaub von holländischer Königsfamilie: Entschuldigung per Videobotschaft

  • Die niederländische Königsfamilie ist erneut in die Kritik geraten.
  • Sie hatte zwar ihren Urlaub abgebrochen, jedoch nicht alle Familienmitglieder.
  • Die Regierung hatte alle Bürger dringend ermahnt, soviel wie möglich zu Hause zu bleiben und nicht zu verreisen.
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Den Haag. Die niederländische Königsfamilie ist wegen ihres umstrittenen Urlaubs trotz des Teil-Lockdowns erneut in die Kritik geraten. Anders als es zunächst den Anschein hatte, hatte nicht die gesamte Oranje-Familie den Urlaub abgebrochen. Drei Tage nach ihren Eltern waren Kronprinzessin Amalia (16) und ihre Schwester Alexia (15) überraschend erst am Dienstagabend aus Griechenland zurückgekehrt.

Entsprechende Medienberichte bestätigte der Hof in Den Haag. Durch die neuen Berichte flammte die Kritik an König Willem-Alexander (53) erneut auf. Bürger und auch zahlreiche Politiker bemängeln die fehlende Offenheit der Königsfamilie.

Griechenland-Urlaub abgebrochen

Der König und seine Frau Máxima (49) hatten am Samstag nach rund 24 Stunden ihren Urlaub in Griechenland abgebrochen. Die Niederländer waren empört, dass die Familie trotz des Teil-Lockdowns in der Heimat in ihr Ferienhaus nach Griechenland geflogen war. Die Regierung hatte alle Bürger zuvor dringend ermahnt, soviel wie möglich zu Hause zu bleiben und nicht zu verreisen.

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Der Hof und auch der verantwortliche Premier Mark Rutte hatten den Eindruck erweckt, dass die ganze Familie nach Den Haag zurückgekommen war. Das aber stimmte nicht. Mit den Eltern war nur die jüngste Tochter Ariane (13) geflogen. Für ihre Schwestern habe es „nicht genügend Platz im Flugzeug“ gegeben, begründete nun der Hof.

Königspaar entschuldigt sich per Videobotschaft

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Das niederländische Königspaar hat sich nach der heftigen Empörung über seine Urlaubsreise nach Griechenland trotz der Corona-Einschränkungen im eigenen Land beim Volk entschuldigt. König Willem-Alexander (53) bedauerte in einer gemeinsamen Videobotschaft mit seiner Frau Máxima (49) das Vertrauen der Bürger verletzt zu haben sowie den Entschluss zur Urlaubsreise. Er und seine Frau würden sich aber weiterhin in der Corona-Krise für ihr Land einsetzen, sagte er in der Botschaft am Mittwoch. „Wir bleiben beteiligt, aber sind nicht unfehlbar.“

Es ist höchst ungewöhnlich, dass sich der König direkt an das Volk mit einer persönlichen Botschaft wendet.

RND/dpa

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