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Neue Autobiografie von Jan Fedder: “Musste mir Liebe schwer erkämpfen”

  • In seiner postum erscheinenden Autobiografie schreibt “Großstadtrevier”-Darsteller Jan Fedder offen über die Liebe in seinem Leben.
  • So habe er schon früh Erfahrungen mit Frauen gehabt.
  • In dem Buch geht es aber auch um das schwierige Verhältnis zu seinen Eltern.
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Hamburg. Schauspieler Jan Fedder (1955-2019) hat in seinem Leben immer schwer um Liebe kämpfen müssen. Das geht aus seiner Autobiografie hervor, die der Schauspieler ("Großstadtrevier") kurz vor seinem Tod im Dezember 2019 mit Autor Tim Pröse schrieb. Am Donnerstag erscheint "Jan Fedder – Unsterblich" im Heyne Verlag, die "Bild"-Zeitung veröffentlichte am Dienstag Auszüge aus dem Buch.

Fedder über seine Mutter

“Viel Liebe habe ich nicht gekriegt von ihr”, schreibt Jan Fedder über seine Mutter Gisela, die zusammen mit seinem Vater eine Kneipe auf St. Pauli führte. Als er nach einem Jahr als Jungschauspieler das erste Mal wieder zurück nach Hause kam, habe seine Mutter nur gesagt: “Sag mal, willst du nicht mal wieder zum Friseur gehen?” - Das war ihr erster Satz nach einem Jahr. So kalt war sie", schreibt Fedder in dem Buch. Auch von seinem Vater war keine Wärme zu erwarten. “Der saß all die Jahre abends da, trank seine Biere und seine Kornschnäpse.” Deswegen habe er schon sehr früh mit den Mädels angefangen. “Man holt sich die Liebe eben da, wo man sie kriegt”, heißt es in dem Buch.

RND/dpa

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