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Natalia Wörner: Kenne keine Frau, die keine Belästigung erlebt hat

  • Schauspielerin Natalia Wörner sieht Belästigungen noch immer als ein großes Problem in der Gesellschaft.
  • Sie kenne keine Frau, die „solche Situationen, Grenzüberschreitungen verbaler, körperlicher, emotionaler Art nicht schon erlebt hat“, sagt sie.
  • Deshalb engagiert die 53-Jährige sich für das Trainingsprogramm „Stand Up“.
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Berlin. Schauspielerin Natalia Wörner sieht Belästigungen und Grenzüberschreitungen noch immer als ein großes Problem in der Gesellschaft. Sie kenne keine Frau, die „solche Situationen, Grenzüberschreitungen verbaler, körperlicher, emotionaler Art nicht schon erlebt hat“, sagte Wörner der Deutschen Presse-Agentur.

Die 53 Jahre alte gebürtige Stuttgarterin engagiert sich für das Trainingsprogramm „Stand Up“, bei dem die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen, in Situationen der Belästigung zu handeln und diese zu entschärfen. „Auch ich kenne das aus eigener Erfahrung, dass man Situationen erlebt und sich in dem Moment nicht adäquat verhalten kann“, sagte Wörner. „Dass einem in dem Moment, quasi wie zeitversetzt, die Situation wegrutscht.“

Bei der Initiative „Stand Up“, die von der Organisation Hollaback! und L’Oreal Paris ins Leben gerufen wurde, geht es vor allem darum, anderen in solchen Situationen zu helfen, Courage zu zeigen. Kern sind die fünf Ds, die mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen trainiert werden: Direct - Ansprechen, Distract - Ablenken, Delegate - Andere hinzuziehen, Document - Aufnehmen und Delay - Aufschieben.

Diese alltagstauglichen Tools finde sie besonders gut, sagte Wörner. „Grenzen zu setzen, das ist wie ein Muskel, den man aufbauen muss, um ihn zu benutzen in dem Moment, in dem es virulent ist.“

RND/dpa

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